Wir brauchen mehr Starbucks-Filialen

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Heute bin ich wieder einmal nicht in den Genuss eines Grande Caramel Macchiato oder einer anderen Kaffeespezialität von Starbucks gekommen. Warum? Es war schon wieder zu voll, wo ich meinen Starbucks-Kaffee kaufen wollte.

Heute – sonntags, 19:30 Uhr – war es Starbucks am Flughafen Tegel, wo zu vergleichsweise später Kaffee-Zeit noch mehr Gäste als Plätze das Coffee House bevölkerten. Vielleicht hätte ich doch einen freien Platz erwischen können, falls während der Wartezeit in der Schlange genügend Gäste aufgebrochen wären. Vielleicht aber auch nicht und mit einem Kaffeebecher, der nicht „to go“ bestellt wurde, herumzustehen, macht keinen Spaß. Das kenne ich schon.

So muss für meinen abendlichen Koffeinbedarf Cappuccinopulver zum Anrühren heute ausreichen. Wieder einmal.

Es spricht für den Erfolg von Starbucks, wenn manche Filialen stets so gut gefüllt sind, dass ich sie schon gar nicht mehr gezielt für einen Besuch ansteuere, da mir die Erfolgsaussichten zu gering erscheinen. Grundsätzlich heißt das jedoch für Starbucks, dass ich nicht so oft Kunde bin, wie ich eigentlich möchte und ich auch deshalb öfter andere Kaffeeketten aufsuche als eigentlich beabsichtigt – obwohl ich die Abwechslung im Kaffeebecher genieße.

Nicht wenige Leute sind der Meinung, dass es (auch hier in Berlin) schon zu viele Starbucks-Filialen gebe. Ich behaupte das Gegenteil! Es sind noch lange nicht genug, die Nachfrage übersteigt oft genug noch das Angebot. Mag sein, dass Starbucks es in den USA mit der Filialdichte übertrieben hatte, für Deutschland sehe ich noch großen Bedarf.

Starbucks: Becher auf Tresen
Starbucks: Becher auf Tresen

So einen Becher konnte ich bei Starbucks im Flughafen Tegel  heute nicht genießen.

Positiv werte ich, dass nicht nur in der Innenstadt, sondern inzwischen auch außerhalb des Berliner Innenstadtrings Starbucks Coffee Houses eröffnet werden – wie in den Spandau Arcaden schon geschehen und am Teltower Damm in Zehlendorf bald bevorstehend.

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