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Eine Nachbarschaft ohne Coffeeshops

Würde ich in eine Nachbarschaft ziehen, in der es keinen Coffeeshop gibt? Nein, aber ich bleibe trotzdem in meiner Heimat, obwohl es hier überhaupt keine Coffeeshops, Kaffeebars o. ä. gibt.

Würde ich in einen Stadtteil ziehen, in dem es keine Coffeeshops gibt? Diese Frage habe ich mir anlässlich eines Posts im Blog von meineNachbarschaft.de heute gestellt. Nein, das würde ich nicht tun, denn einen Coffeeshop in der Nähe zu haben, zu dem man einfach gehen kann, wenn einem zuhause die Decke auf den Kopf fällt oder um sich eine Pause mit Alltags-Luxus zu gönnen, ist eine wunderbare Sache.

Davon gehe ich zumindest aus, denn bei mir in Charlottenburg-Nordost gibt es keine einzige Location, die als Coffeeshop durchgehen könnte. Weit und breit nicht. Eigentlich gibt es hier so gar nichts, was das Publikum anziehen könnte, das viele Leute allgemein in Coffeeshops wie Starbucks, Balzac Coffee oder World Coffee vermuten. Ob dieses typische Coffeeshop-Publikum überhaupt existiert ist eine Frage, der ich ein anderes Mal hier im Blog nachgehen möchte. (Um das nicht zu verpassen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, den RSS-Feed zu abonnieren…)

Keine Gegend für Coffeeshops
Keine Gegend für Coffeeshops

Der nächste Coffeeshop, den ich zu Fuß erreichen kann, ist die Starbucks-Filiale im Flughafen Tegel. Dorthin führt mich mein Weg entweder durch den Volkspark Jungfernheide oder mitten durch zahlreiche Kleingartenkolonien. Bei gemütlicher „Geh-Schwindigkeit“ dauert es rund 30 Minuten, bis ich den Flughafen Tegel erreiche, in dessen Haupthalle Starbucks wunderbaren Kaffeeduft verbreitet.

Für so einen Muffin lohnt der Weg zu Starbucks
Für so einen Muffin lohnt der Weg zu Starbucks

Wie gern und oft ich Coffeeshops besuche, dokumentiert nicht allein dieser Blog. Dennoch hege ich keine Umzugspläne, sondern möchte hier in der Paul-Hertz-Siedlung bleiben, in der ich schon mein ganzes Leben verbracht habe. Das ist meine Heimat.

Zudem kann ich mit Bus und Bahn zahlreiche Coffeeshops in unter 30 Minuten erreichen, Charlottenburg bietet dem Kaffeetrinker viel Auswahl – sogar das schnell erreichbare Zentrum von Spandau bietet aktuell schon dreimal Dunkin’ Donuts.

Doch um noch einmal auf meine Frage zurück zu kommen: In einen Stadtteil ziehen, in dem es keinen Coffeeshop gibt? Bestimmt nicht!

2 Comments

  1. Lieber Kaffeetrinker,

    mir wäre es glaube ich viel zu anstrengend eine halbe Stunde zu einem Kaffeeladen zu laufen…. 🙂 Aber umziehen würde ich deswegen auch nicht. Ich werde mal bald einen ganz tollen Milch-Aufwärmer-und-Schäumer besorgen und dann kann ich auch zu Hause richtig leckeren Kaffee trinken.

    LG

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