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Starbucks informiert immer besser – aber da ist noch viel Luft nach oben

Starbucks verbessert sich beim Thema Information, aber es gibt noch Raum für Verbesserungen. Die Informationen über neu eröffnete Filialen fallen meist spärlich aus. Über die Produkte erfahren die Kaffeefans in letzter Zeit allerdings mehr.

Ist das nur mein Eindruck oder hat Starbucks in Deutschland eine Art Informationsoffensive gestartet? Es erscheinen nicht nur mehr Pressemitteilungen, die Kunden in den Filialen erhalten ebenfalls mehr Infos. Die Postkarten mit den Produktinfos, das Rabattheft „Starbucks Espresso Bonus Passport“ mit mehreren Seiten Hintergrundinformationen und im Zuge der Einführung von Starbucks-Kaffees in den Supermärkten beispielsweise eine Anleitung zur Zubereitung von Kaffee, Infos zu den unterschiedlichen Kaffeesorten sowie ein neues Faltblatt, in dem getreu dem Motto „Herkunft ist Geschmack“ die Unterschiede der in den Supermärkten verkauften Kaffees erläutert werden.

Ansichtskarten von Starbucks
Ein Blick auf die Ansichtskarte mit dem CAFFÈ LATTE-Motiv zeigt sofort den hohen Milchanteil dieser Kaffeespezialität.

Das neue Faltblatt nehme ich demnächst einmal gesondert unter die Lupe. Das ist wirklich gut gelungen! So wichtig und sinnvoll es ist, das Kaffeepulver, die ganzen Bohnen und die Tassimo T-Discs in die deutschen Supermärkte zu bringen, so wenig verstehe ich, wieso über die Filialen nicht besser informiert wird.

Immerhin ist auf der deutschen Homepage von Starbucks zu sehen, dass in München am Platzl 3 heute ein neues Coffee House eröffnet hat. Die Münchner werden es ohne Postleitzahl (80331) finden, es liegt auch wirklich zentral. Dennoch wären ein paar extra Infos und eine Verlinkung zu einer Karte schon sinnvoll. Es muss ja nicht gleich eine ausführliche Pressemitteilung wie bei der neuen Filiale in Hamburg-Eppendorf, die Starbucks Mitte des Monats eröffnet hat, sein. Obwohl sich das bestimmt lohnen würde!

Dafür gab es heute einen langen Text zur Veröffentlichung des „Global Responsibility Reports“ des Kaffee-Konzerns:

„Der Bericht gibt Auskunft über Initiativen des Unternehmens bei der nachhaltigen Kaffeeproduktion und weitere ganzheitliche Maßnahmen in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt. Der interaktive Global Responsibility Report verfolgt einen neuen Ansatz beim CSR-Reporting und ist auf der Starbucks Shared Planet Website integriert. Mit Starbucks Shared Planet verpflichtet sich das Unternehmen, ethisch korrekt zu handeln. Basis sind drei Bereiche: nachhaltiger Kaffeeanbau und gerechter Handel, umweltfreundliche Unternehmenspraktiken sowie das aktive Engagement in lokalen Gemeinden.“

Um den Rahmen des Artikels nicht zu sprengen nur noch ein weiterer Absatz, der Rest ist auf dem Presseportal von news aktuell nachzulesen.

„Starbucks hat 2008 wesentliche Fortschritte bei der Erreichung seiner langfristigen Starbucks Shared Planet Ziele gemacht: 77 Prozent der 175 Millionen Kilogramm Kaffee, die das Unternehmen im letzten Jahr eingekauft hat, waren nachhaltig angebaut und gerecht gehandelt. Zudem hat Starbucks seine Kooperation mit Conservation International um weitere drei Jahre verlängert und wird in diesem Rahmen 7,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellen, um zusammen mit Farmern gegen die Abholzung und den zunehmenden Klimawandel zu arbeiten.“

Wer mehr über Starbucks Shared Planet erfahren möchte, kann sich auf einer großartig gemachten englischsprachigen Website unter http://www.starbucks.com/sharedplanet/ informieren. Extrem professionell.

Die Filialsuche in Deutschland dagegen ist nicht nur technisch nicht auf der Höhe der Zeit. Das Starbucks Coffee House in den Spandau Arcaden in der Klosterstraße 3 in 13581 Berlin-Spandau, in dem ich vorhin war, ist darin zum Beispiel nicht eingetragen.

Starbucks in den Spandau Arcaden in Berlin
Diese Filiale existiert. Ich war erst vorhin dort, um einen Grande Coffee Light Frappuccino zu trinken. Das Bild stammt allerdings bereits aus dem August 2008. Dieses Starbucks Coffee House gibt es also schon etwas länger.

Es wäre sehr sinnvoll, wenn Coffeeshops über Neueröffnungen ausführlicher informieren und die Daten ihrer Filialsuchen besser pflegen würden. Die Konkurrenz von McCafé ist da leider auch nicht immer so schnell. Und dann gibt es noch Coffeeshops ohne Namen. Zum Glück gibt es Services wie foodfindr.

Wie zufrieden seid Ihr mit den Informationen, die Starbucks und andere Kaffeeketten herausgeben? Sollte die Filialsuche vereinfacht werden? Wie sollten Coffeeshops über Neueröffnungen informieren?

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