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Starbucks mit innovativer Werbekampagne in den USA

In einer neuen Werbekampagne in den USA setzt Starbucks wieder einmal auf Social Media. In mehreren amerikanischen Großstädten hängen Plakate mit Werbebotschaften der Kaffeekette, die von den Kaffeefans fotografiert werden sollten. Im Sinne des momentan angesagten viralen Marketings sollten die Fotos online gestellt werden. Wer als Erster das jeweilige Plakat fotografierte, erhielt einen Preis.

Das ist genau die richtige Art von Werbung, um die zahlreichen Follower beim Mikroblogging-Dienst Twitter zu aktivieren. Starbucks ist übrigens die meistgenannte Marke auf Twitter. Clever ist, dass Starbucks damit den Bedürfnissen und Gewohnheiten vieler Menschen entgegenkommt. Wie man bei Meedia.de anmerkt, fotografieren besonders mobile Internetnutzer gerne Auffälliges und Neues und teilen die Bilder mit ihren Kontakten. Dabei verbreiten sie nebenbei die Werbebotschaften bzw. machen die Produkte von Unternehmen bekannt.

Das ist allerdings nur ein kleiner Teil einer Werbekampagne, die zum Teil als die bisher größte der Kaffeekette angesehen wird. Starbucks ist zwar nicht so teuer, wie oft gesagt wird, aber die Konkurrenten Dunkin‘ Donuts und McCafé setzten im Wettbewerb auf niedrigere Preise. Dazu geben sie teilweise viel Geld aus, McCafé hatte gerade erst eine wohl 100 Millionen Dollar schwere Werbekampagne gestartet.

Starbucks hält dagegen und stellt die Qualität seiner Produkte in den Vordergrund und betont zugleich die „Starbucks Experience“. Auf den Plakaten steht unten der Claim: „It’s not just coffee. It’s Starbucks.“ Hinter Starbucks steckt mehr als der Verkauf von Kaffee in Pappbechern zum Mitnehmen, siehe dazu meinen Buchtipp „Das Starbucks-Geheimnis“. In Deutschland kommuniziert Starbucks in letzter Zeit ja auch schon besser.

Die Werbeplakate der Kaffeekette zeigen außer einem Kaffeebecher aus Pappe nur Texte. In einem Blogpost auf dem Ideas in Action Blog des Kaffeerösters ist im Zusammenhang mit der Kampagne ein Video mit Starbucks-Boss Howard Schultz zu sehen, in welchem er mit Starbucksmitarbeitern in einem Starbucks Coffee House die Botschaften der Plakate diskutiert.

Was meint Ihr, wäre so eine Web 2.0 Kampagne auch was für Deutschland? Im Social Web ist für Unternehmen immerhin einiges möglich. Ich finde es jedenfalls erfrischend, wenn nicht immer nur „billig!“ gerufen wird, sondern Qualität und Service betont werden. Was denkt Ihr?

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