Merkwürdige Pappbecher bei Dunkin‘ Donuts

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Als ich gestern bei Dunkin’ Donuts gegenüber vom Bahnhof Zoo am Hardenbergplatz 2 war, staunte ich sehr über die Pappbecher, die ich bei meinem Besuch erhielt. Statt der typischen Dunkin‘ Donuts-Becher bekam ich neutrale Pappbecher, die so aussehen, als ob sie für Coffeeshops gedacht sind, die nicht in einen eigenen Markenauftritt investieren. Der kleine Kiosk an der Ecke lässt ebenfalls typischerweise nicht extra Becher bedrucken, wenn er Coffee to go anbietet.

Ich hoffe sehr, dass es sich um eine Ausnahme handelte und ich bei meinem nächsten Besuch wieder die üblichen Becher bekommen werde. Lieber wären mir allerdings die „festen“ Kaffeetassen, die die Kaffeekette früher in ihren Filialen einsetzte. Inzwischen gibt es ja nur noch Becher, die eigentlich für Coffee to go gedacht sind. Sogar den Plastikdeckel erhält man immer, selbst wenn man ausdrücklich den Kaffee zum Genuss im Café bestellt.

Diese Becher bekam ich gestern bei Dunkin' Donuts.
Diese Becher bekam ich gestern bei Dunkin‘ Donuts.

Das bietet zwar den Vorteil, im Zweifel jederzeit gehen zu können, weil der Kaffee auf diese Weise gut zu transportieren ist, aber mir schmeckt Kaffee aus dem Pappbecher einfach nicht so gut. Was die Kaffeebecher von gestern Nachmittag angeht, vermute ich, dass es sich um Ersatzbecher handelte, mit denen ein Engpass überbrückt werden sollte.

So kenne ich die Becher von Dunkin' Donuts.
So kenne ich die Becher von Dunkin‘ Donuts.

Zu einem Besuch bei Dunkin‘ Donuts gehören für mich die typischen Becher mit Aufdruck von Dunkin‘ Donuts. Wie ist das bei Euch? Ist es Euch egal, in welcher Art von Bechern oder Tassen Ihr Euren Kaffee gereicht bekommt oder gehören die typischen Becher der jeweiligen Kaffeekette einfach zum Gesamterlebnis?

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2 Kommentare

  1. Bin gerade aus Florida zurückgekehrt – ich glaube, die amerikanischen DD-Filialen würden eher schliessen, als unbranded zu verkaufen… Mir würde das auf jeden Fall auffallen und bestimmt auch ein bisserl befremden auslösen, im Prinzip ist’s aber für den Genuss egal – sofern der Becher in puncto Funktion, Stabilität und Geschmacksneutralität entsprechend ist. Weil die großen Ketten aber aus einem Commodity ein einzigartiges Produkt machen wollen, ist es wohl eher aus deren Perspektive wichtig… btw: Ich bin Starbucks-Kunde (in Amerika immer gern bei Barnes&Noble, da kann man so schön Bücher lesen und Kaffee trinken).

  2. @Andreas: Da bin ich froh, dass es die Ersatzbecher gab. Vor verschlossenen Türen zu stehen, ist noch frustrierender, als auf ein Stück der üblichen Qualität verzichten zu müssen.

    Von der Funktion und Stabilität sind mir die Becher nicht negativ aufgefallen. Ich war nur sehr verwundert.

    Klar, zuerst ist es aus Sicht der Kaffeekette wichtig, die meisten Kunden würden sagen, dass es ihnen egal sei, sei, wie die Becher aussehen. Aber die meisten Leute meinen auch, dass sie durch Werbung nicht beeinflusst werden…

    Aber wenn einmal die Becher anders sind, nimmt die Marke noch keinen Schaden. 🙂

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