Starbucks stellt bei allen Espresso-Getränken auf Fairtrade zertifizierte Kaffees um

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Fair gehandelter Kaffee hat bei der Kaffeekette Starbucks Tradition. Letztes Jahr unterstütze Starbucks beispielsweise die Fairtrade-Aktion „Faire Woche“. Bisher stammten allerdings noch nicht alle in Deutschland für Kaffeegetränke auf Espresso-Basis verwendeten Kaffees komplett aus fairem Handel.

Immerhin hatten die Kunden schon eine Auswahl und konnten sich bewusst für fair gehandelten Kaffee bei Starbucks entscheiden. Nun müssen sich die Gäste nicht mehr bewusst entscheiden und können bei allen Espressogetränken guten Gewissens genießen. Seit dieser Woche wird in allen Starbucks-Filialen in ganz Europa  nur noch fair gehandelter Kaffee für Espressogetränke eingesetzt.

Starbucks Coffee Deutschland informierte zu Wochenbeginn dazu in einer Pressemitteilung:

>>Ab heute serviert Starbucks in allen Coffee Houses in Deutschland und Europa ausschließlich 100 Prozent Fairtrade zertifizierte Espressogetränke. Damit tun die vier Millionen Gäste, die Starbucks in dieser Region pro Woche besuchen, mit jedem Caffè Latte, Cappuccino oder einem der anderen Espressogetränke etwas Gutes für die Kaffeebauern in den Anbauländern. Durch die Umstellung auf Fairtrade werden die weltweiten Prämienzahlungen an Kaffeebauern um mehr als 2,6 Millionen Euro pro Jahr ansteigen. Die Umstellung auf 100 Prozent Fairtrade zertifizierten Espresso ist ein weiterer großer Schritt in der zehnjährigen Zusammenarbeit mit Fairtrade. Starbucks ist damit der weltweit größte Abnehmer von Fairtrade zertifiziertem Kaffee.

Starbucks Fan Sarah Knappik aus der Model-WG und Germany’s Next Top Model genießt ihren ersten Fairtrade Espresso in Berlin. Quelle: obs/Starbucks Coffee Deutschland GmbH

Starbucks verpflichtet sich mit dem Ausbau der Fairtrade-Kooperation und seinem Starbucks[TM] Shared Planet[TM] Programm zu nachhaltig angebautem und gerecht gehandeltem Kaffee. Im Jahr 2009 kaufte das Unternehmen fast 18 Millionen Kilogramm Fairtrade zertifizierten Kaffee ein – doppelt so viel wie im Vorjahr. „Die gestärkte Kooperation ist ein weiterer Meilenstein in der engen Beziehung von Fairtrade und Starbucks. So können unsere Gäste jeden Tag hervorragenden Premiumkaffee genießen und gleichzeitig die Lebensbedingungen der Kaffeebauern in den Anbauregionen positiv verändern“, erläutert Buck Hendrix, President von Starbucks für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika die Vorteile der Partnerschaft.

Auch Dieter Overath, Geschäftsführer der deutschen Fairtrade-Organisation, TransFair e.V., betont: „Starbucks setzt neue Maßstäbe in der Kaffeeindustrie, indem es seine globale Größe dazu einsetzt, Gutes zu tun. So wird die Reichweite von Fairtrade vergrößert und der Einfluss auf zehntausende Bauern, die das Herz des Fairtrade Systems bilden, verstärkt.“ Kaffeebauern seien heute mehr denn je auf fairen Handel angewiesen. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten blieben Verbraucher den ethischen Werten von Fairtrade verpflichtet, so Overath weiter.

Die Kaffeebauern profitieren besonders von garantierten Mindestpreisen. „Wir sind bereits seit langer Zeit sehr erfolgreich mit Starbucks verbunden und begrüßen die verstärkte Kooperation des Unternehmens mit Fairtrade. Unsere Zusammenarbeit mit Fairtrade und Starbucks sorgt dafür, dass die Lebensumstände von mehr als 50.000 Menschen verbessert werden“, erläutert Carlos Vargas Leitón von Coopetarrazú, einer Vereinigung von 2.600 Bauern in Costa Rica, die einen Teil der Bohnen für den Starbucks Espresso Roast liefert.

Der Espresso Roast ist Basis für alle Espressogetränke bei Starbucks und trägt nun das Fairtrade-Siegel. Die Bohnen für diesen Kaffee stammen insbesondere aus Guatemala, Costa Rica und Peru. Die Anbaubetriebe in diesen Ländern werden die ersten sein, die von den Vorteilen der ausgebauten Kooperation profitieren. Zusätzliche Produzenten werden im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit ebenfalls eingebunden.

Als Teil der Kooperation arbeiten Starbucks und Fairtrade zusammen, um gemeinsames Wissen und die besten Praktiken für einen nachhaltigen Kaffeeanbau und -handel in den Anbauländern zu vermitteln. So werden die Lebensumstände der Kaffeepflanzer weiter verbessert und die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Premiumkaffee sichergestellt. Die Kooperation umfasst zudem Inspektionen der Anbaubetriebe, Programme zur Verbesserung der Kaffeequalität und der ökologischen Nachhaltigkeit sowie die Vermittlung von Darlehen an Kaffeebauern und Farmkooperativen.

Weitere Informationen zur Einführung des 100% Fairtrade zertifizierten Espressos finden Sie auf unseren neuen Twitter Page unter: http://twitter.com/SBUX_FT_Launch

Über Starbucks

Seit den Anfängen im Jahr 1971 hat sich die Starbucks Coffee Company dem nachhaltigen Kaffeeanbau verschrieben und verwendet ausschließlich Arabica-Bohnen bester Qualität. Heute ist das Unternehmen mit seinen Coffee Houses an Standorten auf der ganzen Welt der führende Röster und Händler von Spezialitätenkaffees. In Deutschland ist Starbucks seit 2002 vertreten. Inzwischen bieten sich in über 140 Coffee Houses in mehr als 30 Städten den Gästen 87.000 Möglichkeiten für die individuelle Kreation einer Espresso-Spezialität.

Das Starbucks Erlebnis besteht aus Premiumkaffee, leidenschaftlichen Partnern (Mitarbeitern), dem Third Place zwischen Zuhause und Arbeitsplatz sowie gesellschaftlicher Verantwortung. Das Programm Starbucks Shared Planet umfasst das Engagement für nachhaltigen Kaffeeanbau und gerechten Handel, Schutz der Umwelt und aktive Einbindung in die Gemeinden. 13 messbare Ziele sollen in diesem Rahmen bis 2015 erreicht werden. So sollen unter anderem 100 Prozent des Starbucks Kaffees nachhaltig angebaut und gerecht gehandelt werden. Starbucks ist seit 2009 größter Einkäufer von Fairtrade zertifiziertem Kaffee.

Mehr zum Starbucks Erlebnis erfahren Sie in einem unserer Coffee Houses oder unter www.starbucks.de. Über Starbucks Shared Planet können Sie sich hier informieren: www.starbucks.com/sharedplanet/de/# .

Über das FAIRTRADE-Siegel und TransFair e.V.

Als unabhängige Siegel-Initiative handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1.000 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Textilien aus Fairtrade-Baumwolle und Rosen an. TransFair e. V. ist Mitglied bei „Fairtrade Labelling Organizations International“ (FLO) mit Sitz in Bonn, in der die weltweit 20 Siegelinitiativen zusammengeschlossen sind. <<

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1 Kommentar

  1. Fairtrade ist absolut lebensnotwendig!
    Ob es nun Kaffeebohnen sind oder Kakaobohnen.

    Kinder unter 10 Jahren müssen gut 12-16 Stunden am Tag arbeiten um die Kakaobohnen frei zu bekommen.
    Und das ist keine leichte Arbeit, denn die „Hülle“ um die Bohnen ist extrem fest und muss mit einer Machete geöffnet werden.

    Das würden „normale“ Menschen aus Deutschland keinen einzigen Tag durchstehen.

    Diese Arbeit ist menschenunwürdig und jeder muss alles tun, was in seiner Macht steht um dagegen vorzugehen.

    Ich selbst kaufe auch nur noch fairtrade Schokolade und zahle statt 1 EUR dann 2 EUR.
    Aber ich habe ein reiner Gewissen!

    Onassis

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