Nachhaltig erzeugter Kaffee bei Tchibo

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Vielleicht habt Ihr die Schilder „Wir geben 300 %!“ schon bei Tchibo gesehen und gar nicht näher hingeschaut, weil Ihr es für einen der üblichen Werbesprüche gehalten habt. Man könnte größere Kaffee-Packungen dahinter vermuten. Oder eine Preisaktion.

Natürlich geht es um Marketing, Tchibo möchte schließlich Kaffee verkaufen. Aber in diesem Fall folgt Tchibo der Nachfrage nach nachhaltig erzeugtem Kaffee. Guter Geschmack und gute Qualität alleine reichen vielen Verbrauchern heute nicht mehr aus. Sie wollen beim Kaffeetrinken außerdem ein gutes Gewissen haben. Kaffeegenuss muss nicht auf Kosten von Mensch und Natur gehen. Tchibo hat sein Engagement bei umwelt- und sozialverträglich angebautem Kaffee deutlich verstärkt. Man sieht: Es geht doch! Von einer Preisexplosion für die Kunden ist jedenfalls nichts zu sehen. In den Coffee Bars von Tchibo bekommt man weiterhin günstigen Kaffee.

Im Frühling schrieb Tchibo in einer Pressemitteilung: >>Kaffee ist mit 148 Litern pro Person und Jahr das Lieblingsgetränk der Deutschen. Mehr und mehr Verbraucher interessieren sich für die Bedingungen, unter denen der Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Kaffeeliebhaber, die auch unterwegs ihren Kaffee mit der Gewissheit trinken möchten, dass dieser aus sozial- und umweltverträglichem Anbau stammt, haben es jetzt einfacher. Ab sofort schenkt Tchibo in seinen über 500 Coffee Bars, die in die Filialen integriert sind, die koffeinhaltigen Getränke ausschließlich auf Basis nachhaltig erzeugter Kaffees aus. Unter dem Motto „Wir geben 300 %!“ bieten die Coffee Bars 100 % Genuss, 100 % Qualität und 100 % Nachhaltigkeit. Während der Espresso und die Kaffeespezialitäten in den Coffee Bars bereits 2008 mit Fairtrade-gesiegeltem Espresso zubereitet werden, ist nun zusätzlich der Caffè Crema Fairtrade-gesiegelt und der klassische Filterkaffee kommt von Rainforest Alliance CertifiedTM-Kaffeefarmen.

Mit diesem Angebot geht Tchibo einen weiteren wichtigen Schritt, um langfristig ausschließlich verantwortlich erzeugte Kaffees anzubieten. Laut einer Untersuchung der GfK in 2009 ist Tchibo allein im Lebensmittelhandel mit einem Anteil von über 50 Prozent klar Marktführer im Segment der nachhaltigen klassischen Röstkaffees, also Kaffees mit den Siegeln Fairtrade, Rainforest Alliance Certified™ und Bio oder einer Doppelsiegelung.

Tchibos Nachhaltigkeitsengagement im Bereich Food
Bereits seit 2006 bietet Tchibo mit Privat Kaffee Schattenwald seinen Kunden Kaffee aus nachhaltigem Anbau an. Mittlerweile können die Kunden aus einem breiten Sortiment an verantwortlich erzeugten Kaffees wählen. So stammen die Bohnen der Tchibo Espresso Hausröstung von Fairtrade-Kooperativen und die Sorte BioGenuss aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Ursprungssorten Guatemala Grande, Brazil Mild und Colombia Fino haben einen 30 Prozent-Mindestanteil an Kaffeebohnen von Rainforest Alliance CertifiedTM-Farmen und tragen wie auch die Schätze der Natur und einige Raritäten von Privat Kaffee sowie die Frische Ernte das Rainforest Alliance CertifiedTM-Siegel mit dem grünen Frosch als Zeichen für einen umweltschonenden, sozialen und wirtschaftlichen Anbau.

Beste Kaffeequalität, bestes Aroma und dazu noch verantwortlich erzeugt – das sind Ansprüche, die Tchibo bei der Auswahl seiner Kaffees stellt. Die Sicherung von Ressourcen, der Schutz der Umwelt und die Verbesserung der sozialen Bedingungen sind dabei die wesentlichen Ziele des Nachhaltigkeitsengagements des Kaffeerösters. Zur Umsetzung sind starke Organisationen erforderlich. Dies sind Rohkaffeeproduzenten wie Kaffeefarmer sowie die international anerkannten Standardorganisationen Rainforest Alliance und Fairtrade. Darüber hinaus arbeiten lokale Organisationen mit den Kaffeeproduzenten bei der Umsetzung der Anforderungen für eine Bio-Zertifizierung. Um den Boden für mehr Nachhaltigkeit zu bereiten und gemeinsam mit Produzenten, Händlern, der Industrie und der Zivilgesellschaft den Kaffeesektor nachhaltiger zu gestalten, ist Tchibo Gründungsmitglied der 4C Association.
2009 betrug der Anteil an verantwortlich erzeugten Kaffees dieser Standardorganisationen am Tchibo Rohkaffee 9 Prozent und die Ziele für die Zukunft sind ehrgeizig: 2015 soll bereits jede 4. Bohne aus verantwortlichem Anbau stammen. Langfristig plant Tchibo, sein gesamtes Sortiment auf 100 Prozent verantwortlich erzeugten Rohkaffees umzustellen.<<

Langfristig? Klar kann man kritisieren, dass Tchibo hier kein ehrgeizigeres Ziel verfolgt. Allerdings liegt es an den Verbrauchern, durch ihre Kaufentscheidungen Tag für Tag darauf hinzuwirken, welche Produkte die Unternehmen anbieten. Bei entsprechender Nachfrage wird aus langfristig ganz bestimmt kurzfristig.

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  1. » Tchibo setzt auf grünen Strom » www.kaffeenavigator.de
  2. » Tchibo Privat Kaffee Rarität “Penachi” – Kaffee im Test » www.kaffeenavigator.de

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