Preise für Kaffeemaschinen sinken nur wenig

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Was die Hersteller von Kaffeemaschinen tröstet, freut die Verbraucher nicht unbedingt: Obwohl die Nachfrage nach Kaffeemaschinen gesunken ist, sind die Kaffeeautomaten kaum billiger geworden. Allerdings gibt es Unterschiede: Geräte für Filterkaffee sind durchaus so weit billiger geworden, dass es den Konsumenten auffällt. Die Preise für Pad-Maschinen sanken dagegen nur in sehr geringem Umfang.

Ein nachlassendes Interesse am Kaffeekonsum kann nicht beobachtet werden. Normalen Filterkaffee finden der Nachfrage nach entsprechenden Kaffeemaschinen zufolge allerdings immer weniger Kaffeetrinker interessant, Kapseln und Pads liegen weiter im Trend. Da ist es kein Wunder, dass man in diesem Bereich weiterhin deutlich mehr Geld für eine Kaffeemaschine ausgeben muss.

Das Preisvergleichsportal billiger.de schreibt über die Entwicklung von Nachfrage und Preisen bei Kaffeemaschinen: >>Senseo, Tassimo oder lieber eine klassische Kaffeemaschine von Krups oder Rowenta? Die Entscheidung fällt vielen Kaffeeliebhabern nicht schwer. Ob Einzelzubereitung in der Tasse mit Pad oder Kapsel oder gleich eine ganze Kanne voll Filterkaffee: Den täglichen Genuss lassen sich nur wenige entgehen im „Kaffeeland Deutschland“. Die Kauflust auf Kaffeeautomaten allerdings ist in den letzten Monaten zurück gegangen, bei Filtermaschinen noch stärker als bei den Padmaschinen.

Doch zunächst einen Blick auf die Preisentwicklung: Im gesamten Bereich Kaffeemaschinen haben sich seit Jahresbeginn die Preise kaum verändert. Im Durchschnitt sanken sie zwar um ein paar Euro, aber ein hoher Preisnachlass ist nicht zu beobachten. So wurden die Filtermaschinen am meisten reduziert, im Schnitt um 8 Euro auf rund 54 Euro im Mai. Möchte man lieber einen Automaten mit Kaffeepads, muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Durchschnittlich liegen die Kosten bei etwas mehr als 100 Euro, wobei die günstigste Senseo-Variante zur Zeit ab 52 Euro zu haben ist. Eine luxuriösere Ausführung (Latte Select) gibt es ab 114 Euro.

Auffälliger ist da schon der Rückgang der Nachfrage. 57 Prozent büßten die Maschinen mit Filtern ein, rund die Hälfte verloren Pad- und Kapselmaschinen insgesamt. Grundsätzlich ist nach dem Weihnachtsgeschäft eine starke Abnahme des Interesses bis Februar zu beobachten, seit März ist es konstant geblieben. Der Nachfragerückgang betraf bei billiger.de insbesondere die Produkte von Philips: Bei Filtermaschinen verzeichnet das Preisvergleichs-Portal seit Januar einen Interessensverlust von rund 64 Prozent, bei Padmaschinen, der beliebten Senseo-Reihe, 40 Prozent. Spitzenreiter bleibt Philips im Sortiment Kaffeemaschinen aber trotzdem: Mit der Senseo bietet er die am häufigsten gesuchte und geklickte Produktlinie.

Es bleibt die Frage, ob die Deutschen lieber Kaffeefilter oder Pads benutzen? Im Vergleich zwischen Filterkaffeemaschinen und Padautomaten gibt es einen klaren Sieger: Die Pad- und Kapselmaschinen – Senseo, Tassimo, Dolce Gusto – sind die Lieblinge der deutschen Kaffeetrinker. Das Interesse liegt hier um das Zehnfache höher als bei den klassischen Maschinen.<<

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