Elektrische Kaffeemühle von Tchibo im Test

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Kaffee schmeckt frisch zubereitet am besten. Die Bohnen sollten dafür frisch gemahlen werden, das lohnt sich. Eine Kaffeemühle kostet nicht viel und stellt eine sinnvolle Investition dar.

In diesem Artikel stelle ich Euch die elektrische Kaffeemühle von Tchibo vor, die derzeit zum Preis von 49,90 Euro verkauft wird. Eine spezielle Modellbezeichnung bzw. ein Produktkürzel habe ich nicht gefunden, das Gerät wird einfach als „Elektrische Kaffeemühle“ verkauft, so steht es auf dem Karton. Auf der Rückseite der deutschsprachigen Anleitung steht auf dem „Service-Scheck“ die Artikelnummer D 260 150.

Ich habe mein Testgerät Anfang des Monats zusammen mit Kaffeebohnen der Sorten „Feine Milde“, „Sana“ und „Beste Bohne“, die ein neues Design erhalten haben, bekommen. Käufer erhalten ab Kaufdatum drei Jahre Garantie.

Elektrische Kaffeemühle von Tchibo im Originalkarton
Elektrische Kaffeemühle von Tchibo im Originalkarton

Das schwarz-silberne Gehäuse der Mühle ist angenehm unaufdringlich, also ziemlich schlicht und funktional. Das Gerät wirkt (obgleich es ein Kunststoffgehäuse hat) ziemlich hochwertig. Die Bedienelemente sind groß und sinnvoll angeordnet. Ja, ich habe sicherheitshalber in die Anleitung geguckt, aber wer schon einmal eine elektrische Kaffeemühle bedient hat, sieht auch so, was zu tun ist.

Kaffee für bis zu 10 Tassen

Die elektrische Kaffeemühle von Tchibo kann Bohnen für bis zu zehn Tassen Kaffee mit einem Knopfdruck mahlen. Das Minimum liegt bei zwei Tassen. Auf der rechten Seite lässt sich die Menge mittels Drehschalter einstellen. Sehr gut: Die Dosierung ist stufenlos möglich. Wer beispielsweise Kaffeemehl für vier Tassen benötigt, aber sein Getränk gerne besonders kräftig mag, dreht den „Dosier-Drehschalter“ also einfach ein wenig mehr herum zur Markierung für fünf Tassen.

Stufenlose Dosierung mittels Drehschalter
Stufenlose Dosierung mittels Drehschalter

Für die gelungene Zubereitung sehr wichtig ist der Mahlgrad. Die Maschine bietet zehn verschiedene Stufen an. Wer Kaffee zwecks Zubereitung  in einer Stempelkanne (French Press) grob gemahlen benötigt, wählt am besten gleich Stufe 10. Besonders grob fällt das Ergebnis trotzdem nicht aus. Ich war zuerst skeptisch, ob der Kaffee nicht zu fein gemahlen wäre, aber das war dann doch kein Problem für das Sieb meiner Stempelkanne. Das Edelstahl-Kegelmahlwerk macht keine halben Sachen, könnte man sagen.

Mahlgrad in 10 Stufen einstellbar
Mahlgrad in 10 Stufen einstellbar

Die Kaffeemühle arbeitet schnell

Der Vorratsbehälter fasst 150 Gramm, der Auffangbehälter 100 Gramm. Der Vorratsbehälter ist praktisch, aber lange sollte man die Bohnen darin natürlich nicht aufbewahren, weil sie sonst an Qualität verlieren. Die Anleitung mahnt dazu, den Auffangbehälter rechtzeitig zu leeren, damit es nicht zu einer Verstopfung kommt. Das sollte kein Problem sein, aber: Passt auf, dass Ihr nicht aus Versehen ein zweites Mal die Starttaste drückt! Die Kaffeemühle von Tchibo arbeitet schnell. Hat man sie gedrückt, ist die gewünschte Menge Kaffeebohnen kurz darauf auch schon fertig zermahlen worden.

Wer vor seiner ersten Tasse Kaffee am Morgen nicht ansprechbar ist und auf Geräusche empfindlich reagiert, setzt seine elektrische Kaffeemühle besser schon am Vorabend in Betrieb. Das Betriebsgeräusch erinnert ein wenig an einen startenden Düsenjet. Elektrische Kaffeemühlen sind generell keine leisen Maschinen. Seine schlafenden Mitbewohner mit Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen am frühen Morgen zu überraschen, klingt nur in der Theorie gut. Eine Überraschung ist es nach dem Anschalten einer elektrischen Kaffeemühle jedenfalls nicht mehr.

Rechts neben der elektrischen Kaffeemühle ist übrigens die Cafissimo Duo zu sehen
Rechts neben der elektrischen Kaffeemühle ist übrigens die Cafissimo Duo zu sehen

Dennoch: Wenn ich das im Video zum Test auf kaffee-freun.de richtig herausgehört habe, wird die elektrische Kaffeemühle von Tchibo dort als „relativ leise“ eingestuft. Im Test vom Barista Blog heißt es zur Arbeit des 180-Watt-Kegelmahlwerks: „Das passiert nicht gerade leise – ist aber durchaus vertretbar.“ Ja, das finde ich auch, es bleibt im Rahmen. Und irgendwie macht es ja auch Spaß. Ansonsten kauft man vielleicht lieber Kaffeepulver. Bei Tchibo kann man sich übrigens auch in der Filiale seinen Kaffee frisch mahlen lassen.

Fazit

Bislang hatte ich eine eine ganz einfache elektrische Kaffeemühle für sehr kleine Mengen Kaffeebohnen in Betrieb. Für einen groben Mahlgrad zur Zubereitung von ein bis zwei Bechern Kaffee in der French Press reichte mir deren Leistung vollkommen. Die elektrische Kaffeemühle von Tchibo ist dagegen für Kaffeetrinker interessant, die einen höheren Mahlgrad (etwa für Filterkaffee oder gar Espresso) benötigen. Gleich frisch gemahlenes Kaffeemehl für bis zu 10 Tassen zu bekommen, ist ebenfalls ein gutes Argument für den Kauf. Die sehr einfache Bedienung, das ansprechende Design, die anscheinend gute Verarbeitung und der mit 49,90 Euro angemessene Preis sprechen für das Tchibo-Gerät.

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1 Kommentar

  1. Ich kauf‘ immer sehr kleine Mengen Kaffeebohnen und mahle in einer recht alten Mühle von Hand. Mal schauen ob ich das altgediente Stück nicht mal gegen eine modernere Mühle austausche. Kann man sich ja bestimmt in einer der vielen Filialen mal anschauen.

    Grüße aus Hamburg,
    Ralf

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