Tipps zum Kauf einer Kaffeemaschine

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Kaffeemaschinen gibt es zwar nicht erst seit gestern, aber dass die Deutschen viel Geld für den Kauf eines solchen Geräts ausgeben und das ganze Thema ernst nehmen, ist ein recht junges Phänomen. Filterkaffee wird zwar weiterhin am meisten getrunken, da sollte man sich nichts vormachen. Kaffeevollautomaten, klassische Espressomaschinen sowie Portionskaffeemaschinen für Pads und Kapseln haben in den letzten Jahren allerdings stark gegenüber herkömmlichen Filterkaffeemaschinen aufgeholt.

Die Kaffeekultur in Deutschland hat sich gewandelt, die Auswahl an Geräten und Kaffees ist groß. Das ist für Käufer einerseits gut, denn die Chance, ein auf die individuellen Bedürfnisse passendes Gerät sowie eine Kaffeesorte ganz nach persönlichem Geschmack kaufen zu können, sind inzwischen groß. Die Auswahl ist bei einem so vielfältigen Angebot indes nicht leicht. Aber worauf soll man achten, wenn man eine Kaffeemaschine kauft? Sich an Tests in Fachzeitschriften und Blogs (wie diesen hier) zu halten, ist schon mal ein guter Rat.

Es ist allerdings auch gut, zu wissen, worauf man beim Kaffeemaschinen-Kauf generell achten sollte. Dazu hat der TÜV Rheinland einige Tipps in folgendem Pressetext zusammengestellt:

>>Kaffee ist noch vor dem Bier das Lieblingsgetränk der Deutschen, und die moderne Kaffeemaschine nicht selten ein echtes Prestigeobjekt. Die Geräte verbringen ihren Arbeitstag häufig im Stand-By-Modus. Es lohnt sich daher, beim Kauf nicht nur auf die Optik, sondern auch einen Blick auf das technische Datenblatt zu werfen, um etwas über den durchschnittlichen Stromverbrauch und die Brühtemperatur zu erfahren: „Gute Maschinen erreichen den empfohlenen Bereich von 85 bis 93 Grad Celsius“, so Stephan Scheuer, Experte für die Qualitätsprüfungen elektrischer Geräte bei TÜV Rheinland. Brühtemperaturen über 93 Grad verschlechtern die Energiebilanz und den Geschmack. Sinnvoll ist es, sich die Maschine im Fachgeschäft von einem Verkäufer vorführen zu lassen. So lässt sich auch schnell herausfinden, wie laut sie arbeitet und ob sie einem logischen und einfachen Bedienprinzip entspricht. Sind, je nach Modell, Trester, Wasser-, Filter- und Bohnenbehälter leicht zu entnehmen? Können die Einzelteile leicht gereinigt werden? Befinden sich alle Bedienelemente im Blickfeld? Dann macht die anschließende Kaffeezubereitung Spaß.

Insbesondere bei Kaffeevollautomaten ist zu prüfen, ob Kaffeemenge, Mahlgrad und Auslaufhöhe einstellbar sind. Denn nur so können Latte Macchiato, Cappuccino und Espresso nach dem persönlichen Geschmack eingestellt und in die gewünschten Tassen und Gläser eingefüllt werden. „Der Variantenreichtum bei Vollautomaten ist groß, das begeistert Kaffeefans. Aber diese Geräte sind nicht nur in der Anschaffung recht teuer, sondern auch im Unterhalt“, gibt Stephan Scheuer zu bedenken. Reinigungsmittel, Entkalker und Wartungskosten sind kein Schnäppchen. Dazu kommt oft die relativ kurze Lebensdauer von etwa vier bis sieben Jahren für die wichtigsten Verschleißteile.

Da die Geräte Investitionen darstellen, gilt es beim Kauf genau hinzuschauen: „Das Qualitätssiegel des TÜV Rheinland ‚LGA tested Quality‘ zeichnet jene Produkte aus, die halten, was sie versprechen, egal ob es sich um eine klassische Filtermaschine oder einen modernen Vollautomaten handelt“, erklärt Stephan Scheuer. Vor der Siegel-Vergabe werden unter anderem Verarbeitung, Handhabung, Funktionsfähigkeit, Langlebigkeit sowie ausschlaggebende Eigenschaften wie Brühtemperatur, Sensorik und Mengendosierung geprüft. Wer sich nicht die Bohne für ausgefallene Kaffeespezialitäten und automatisch aufgeschäumte Milch interessiert, ist mit einer herkömmlichen Filterkaffeemaschine in jedem Fall günstiger bedient. „Hier sind Schwenkfilter, Tropf-Stopp und eine große Wasser-Einfüllöffnung empfehlenswert, um komfortabel und ohne ständigen Wischlappeneinsatz Kaffee kochen zu können“, meint TÜV Rheinland-Experte Stephan Scheuer.<<

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