CAP’MUNDO im ersten Test – Alternative zu Kapseln von Nespresso

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Hier stelle ich Euch eine weitere Alternative zu Nespresso-Kapseln vor. CAP’MUNDO steht groß auf den ansprechend gestalteten Schachteln, die mir kaffee-kapseln.biz für meinen Test zugeschickt hat.

Es gibt mehr als drei Sorten unter dem Label CAP’MUNDO, doch für meinen ersten Test waren die Sorten EBENE, COPAIBA und UMBILA eine gute Wahl, denn damit sind die drei bei Nespresso-Maschinen möglichen Zubereitungsarten Ristretto, Espresso und Lungo gleich abgedeckt. Wer nach einer billigeren Alternative zu den Original-Kapseln von Nespresso sucht, sollte wissen, dass sich mit den CAP’MUNDO-Kapseln zwar ein wenig Geld sparen lässt, sich die Preisersparnis allerdings in einem „übersichtlichen Rahmen“ bewegt.

Vordergrund: einzelne Kapsel, Hintergrund: Verpackungen
Vordergrund: einzelne Kapsel, Hintergrund: Verpackungen

Interessant sind diese kompatiblen Espresso-Kapseln für Nespresso-Maschinen vor allem unter dem Aspekt, mehr Geschmacksvielfalt zu erleben. Wie bei den anderen Kapsel-Alternativen, die ich hier im Blog bereits getestet habe, verfügen die CAP’MUNDO-Kapseln über ihren eigenen Charakter, der daraus zubereitete Kaffee schmeckt anders als bei den Original-Kapseln. Das ist aus meiner Sicht eine Bereicherung und kein Nachteil. Dank der vermehrt angebotenen Alternativen lohnt es sich inzwischen mehr denn je, eine Nespresso-Maschine zu kaufen. Bleiben wir beim Thema Geschmack – wie schmeckt der Kaffee?

Drei Sorten im Geschmackstest

EBENE: Die erste Sorte wird für die Ristretto-Zubereitung empfohlen. Auf der Intensitätsskala von CAP’MUNDO sind für EBENE fünf von fünf Kaffeebohnen angegeben. Das passt! Beim ersten Mal verwendete ich die beim Nespresso-System typische Wassermenge für Ristretto: 25 ml. Anfangs wirkt der Ristretto erdig, bitter, mineralisch, erst im nächsten Moment kommen seine fruchtigen Noten durch. Eine gute Kombination – die mich ein wenig an Lakritz erinnert.

Trotz seines kräftigen Geschmacks wirkt EBENE auf mich (für einen Ristretto) leicht. Unterschätzt aber besser nicht seine belebende Wirkung! Manch einem Kaffeetrinker wird EBENE zu bitter sein, aber Ihr könnt problemlos mehr Wasser bei der Zubereitung verwenden. Im zweiten Testdurchlauf entschied ich mich für die Zubereitung als Espresso (40 ml) und kann insofern sagen: In den EBENE-Kapseln steckt genug Geschmack, um auch als Espresso noch ein kräftiges Geschmackserlebnis zu ermöglichen.

So sehen die Schachteln aus
So sehen die Schachteln aus

COPAIBA: Die zweite Sorte im Test ist direkt für die Espresso-Zubereitung entwickelt worden. Laut Hersteller wird der Kaffee für diese Sorte nach biolandwirtschaftlichen Prinzipien an der Anden-Bergkette angebaut. Die Intensitätsskala auf der Schachtel zeigt drei von fünf Bohnen ausgefüllt. Ich würde dieser CAP’MUNDO-Sorte allerdings „eine Bohne mehr“ geben.

Dieser Espresso schmeckt ausgesprochen fruchtig, das fällt sofort auf. Erst anschließend bemerkt man einen bitteren Geschmack, der bald einem rauchigen Geschmackseindruck weicht. COPAIBA hinterlässt einen auffallend lange anhaltenden Geschmackseindruck. Generell mag ich es zwar nicht, wenn Kaffee einen rauchigen Geschmack hat, doch bei diesem Espresso ist der Gesamteindruck stimmig. Die anderen beiden hier getesteten Sorten von CAP’MUNDO treffen allerdings besser meinen Geschmack.

UMBILA: Die für Lungo empfohlene Sorte in diesem Test hat mich sehr angenehm überrascht. Es ist selten, dass ich mich für einen Lungo begeistern kann. Oft wirkt ein Lungo auf mich recht blass und dünn, doch diese Sorte von CAP’MUNDO gefällt mir richtig gut.

Es ist allerdings nicht so leicht zu beschreiben, was für den Kauf der Sorte UMBILA spricht, denn sie ist unspektakulär – nicht spannend, sondern ausgewogen, hier sticht nichts hervor. Dennoch ist UMBILA für einen Lungo überdurchschnittlich aromatisch. Am besten lässt sich der Geschmack mit mild-würzig beschreiben. Auf der Intensitätsskala von CAP’MUNDO erhält UMBILA drei von fünf Bohnen – sehe ich auch so.

Kapseln sind einzeln in Folie verpackt
Kapseln sind einzeln in Folie verpackt

Keinerlei Probleme mit der Handhabung

Allgemein gilt für den Einsatz von Espresso-Kapseln, die als kompatibel zum Nespresso-System angeboten werden, dass diese für einige Modelle besser als für andere geeignet sind. Mit meiner Nespresso U gab es bei Verwendung der alternativen Kapseln von CAP’MUNDO kein einziges Problem, die Kapseln fielen nach dem Brühvorgang alle in den Auffangbehälter. In folgendem Video könnt Ihr sehen, wie glatt die Zubereitung abläuft.

Die Kapseln sind etwas billiger

Gegenüber dem Kauf der Original-Nespresso-Sorten könnt Ihr bei der hier getesteten Alternative Geld sparen. Im Onlineshop kaffee-kapseln.biz, der mir die Kapseln für den Test zur Verfügung gestellt hat und momentan anscheinend der einzige Anbieter in Deutschland für diese Kapseln ist, werden die CAP’MUNDO-Sorten derzeit in drei Größen angeboten: einzelne 10er-Packungen, fünf 10er-Packungen und zwölf 10er-Packungen. Außerdem gibt es ein Probe-Pack, das von allen fünf erhältlichen Sorten je ein 10er-Pack enthält. Es liegt auf der Hand, dass der Preis pro Kapsel sinkt, wenn Ihr nicht nur einzelne 10er-Packs kauft, sondern gleich fünf oder zwölf davon.

Die restlichen Kapseln bleiben nach dem Öffnen am besten in der Packung
Die restlichen Kapseln bleiben nach dem Öffnen am besten in der Packung

Im günstigsten Fall bezahlt Ihr für eine Kapsel umgerechnet rund 29 Cent, aber dafür müsst Ihr schon 120 Kapseln von einer Sorte bestellen. Die Versandkosten betragen (Stand Mai 2013) 3,90 Euro (5,90 Euro bei Nachnahme). Ein Vorteil im Vergleich zur Bestellung von Original Kapseln über den Nespresso Club ist die Möglichkeit, nicht in „50er-Schritten“ bestellen zu müssen. Bei Nespresso müssen es ja 50, 100, 150, 200, 250…Kapseln sein. Jede Kapsel ist übrigens einzeln in Folie verpackt, immer zehn Stück davon befinden sich ein einer Pappschachtel.

FAZIT zum Test der CAP’MUNDO-Kapseln

Aus finanziellen Gründen lohnt sich der Kauf der CAP’MUNDO-Kapseln kaum, aber der Abwechslung wegen empfehle ich Euch, diese Alternative zu kosten. Die beiden Sorten EBENE und UMBILA kann ich klar empfehlen, COPAIBA ist okay, werde ich aber vermutlich nicht so bald bestellen. Die beiden anderen Sorten ZEBRAMO und DABEMA konnte ich dieses Mal noch nicht testen, das hole ich bei Gelegenheit nach.

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