Neue Tchibo Privat Kaffee Rarität „Guadalupe Zaju“ im Geschmackstest

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Mit Beginn der neuen Woche bringt Tchibo eine neue Kaffeespezialität aus Mexiko in die Filialen: „Guadalupe Zaju“ ist die dritte „Privat Kaffee Rarität“ in 2013. Ich habe diesen Kaffee vor Verkaufsstart testen können und berichte hier von meinem persönlichen Eindruck.

Wie die meisten von Euch sicher wissen, verkauft Tchibo „mehrmals im Jahr seltene und sortenreine Spitzenkaffees aus den exklusivsten Anbaugebieten der Welt“, wie es neulich seitens des Unternehmens formuliert wurde. Erhältlich sind diese Kaffees jeweils nur, solange der Vorrat reicht.

Aus dem Süden Mexikos

Nachdem Tchibo für die erste „Privat Kaffee Rarität“ 2013 Kaffeebohnen aus dem brasilianischen Hochland und für die zweite Kaffeebohnen aus den kolumbianischen Anden ausgewählt hatte, liegt das Anbaugebiet dieses Mal im vulkanischen Hochland der Sierra Madre. Dort befindet sich die 1945 vom Hamburger Hans Asmus Luethje gemeinsam mit seiner Frau gegründete Finca Guadalupe Zaju. Wer selbst mal suchen möchte: N 15° 09’ 26.34’’ W 92° 17’ 11.84’’ nennt Tchibo als GPS-Daten.

Meine Packung zum Testen wurde an einem sonnigen Tag geliefert
Meine Packung zum Testen wurde an einem sonnigen Tag geliefert

Auf Höhenlagen zwischen 1.250 und 1.400 Metern bietet die Hochlandregion der Sierra Madre im Süden Mexikos vulkanische, nährstoffreiche Böden für den Arabica-Anbau. Neben den Varietäten Caturra, Catuai und Marsellesa kultiviert man dort oben eigene Arabica-Kreuzungen.

Tchibo schreibt der neuen Sorte „Guadalupe Zaju“ ein „harmonisch mildes Aroma mit sanften Noten von Pfirsich und Papaya“ zu. Als ich das las, wusste ich sofort, dass ich diesen Kaffee unbedingt testen musste. Inzwischen weiß ich milde Kaffees mit Fruchtnote nämlich zu schätzen.

Duftet intensiv nach Schokolade

Verkaufsverpackung | Pressebild von Tchibo
Verkaufsverpackung | Pressebild von Tchibo

Das Öffnen einer neuen Packung mit Kaffeebohnen ist für mich immer ein erhebendes Duft-Erlebnis. Die neue Sorte „Guadalupe Zaju“ duftet schokoladig bzw. nach Kakao. Gemahlen verströmt das Kaffeemehl einen weniger intensiven Kakao-Duft als zuvor die ganzen Bohnen. Beim frisch aufgebrühten Kaffee ist ebenfalls ein schokoladiger, leicht süßlicher Geruch festzustellen. Jetzt aber zu der Frage, ob die neue „Privat Kaffee Rarität“ die hohen Erwartungen an ihren Geschmack erfüllt!

Der Geschmack des „Guadalupe Zaju“ hat mich einerseits stark überrascht, andererseits hätte ich genau damit rechnen sollen. Fruchtnoten sind vorhanden, jedoch weit weniger ausgeprägt als der Beschreibung nach zu erwarten. Dafür schmeckt dieser Kaffee so schokoladig wie noch kein anderer zuvor, den ich je probiert habe. Dem intensiven Duft der ganzen und gemahlenen Bohnen sowie des aufgebrühten Kaffees zufolge konnte das eigentlich keine Überraschung mehr für mich sein. Allerdings hält der Geschmack eines Kaffees oft nicht, was sein Duft verspricht. Insofern war ich deshalb doch überrascht, dass hier die Übereinstimmung dermaßen groß ist.

Mir gefallen am „Guadalupe Zaju“ sein voller Körper und sein kräftiges Aroma. Trotz seines intensiven Geschmacks ist dieser Kaffee eher mild und auffallend wenig bitter. Erst im Abgang ist eine erdige, leicht bittere und rauchige Note zu bemerken. Es überwiegt dann aber weiterhin die Schoko-Note.

Außergewöhnlich geschmacksstark

Ich glaube, mit dieser Sorte könnte man Menschen, die ihren Kaffee sonst in Milch ertränken und mit Zucker betäuben, davon überzeugen, ihn pur zu genießen. So viel Geschmack haben nicht viele Kaffees. Ihr merkt, ich bin sehr zufrieden mit dem „Guadalupe Zaju“. Wie bei allen Sorten der Produktreihe „Privat Kaffee“ stammt der Rohkaffee aus nachhaltigem Anbau. In diesem Fall gibt es ein Zertifikat der Rainforest Alliance.

Blick auf die Rückseite der Packung
Blick auf die Rückseite der Packung

Der Verkauf des „Guadalupe Zaju“ beginnt am 27. Mai 2013. Tchibo verkauft 500 Gramm für 10,99 Euro. Üblicherweise sind in den Tchibo-Filialen kleinere Päckchen erhältlich, sodass Ihr kein ganzes Pfund kaufen müsst. Dieser Kaffee schmeckt mir allerdings so gut, dass ich eher nach einer größeren Packung fragen würde.

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1 Kommentar

  1. Hallo Oliver,

    klingt ja vielversprechend. Ich glaub 250g werd ich mir mal gönnen, ist ja immer so eine Sache … probieren kann man den Kaffee in der Filiale sicherlich nicht.

    Aber dann kommt die FrenchPress in diesem Jahr wenigstens auch nochmal zum Einsatz.

    Grüße aus Hamburg,
    Ralf

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