Neue Tchibo Privat Kaffee Rarität „Cerro de Lempira“ im Geschmackstest

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Morgen kommt die neueste „Privat Kaffee Rarität“ in die Filialen von Tchibo. Der Kaffee für „Cerro de Lempira“ stammt aus Honduras. Ich habe die neue Tchibo Privat Kaffee Rarität am Wochenende bereits kosten können und schreibe hier über das Ergebnis meines Geschmackstests.

Für alle, die mit der Produktreihe „Privat Kaffee Rarität“ noch nichts anfangen können: Mehrmals im Jahr verkauft Tchibo „seltene und sortenreine Spitzenkaffees aus den exklusivsten Anbaugebieten der Welt“, wie es neulich formuliert wurde. Diese Kaffees sind stets nur für ein paar Wochen in den Tchibo-Filialen zu finden, eben so lange der Vorrat jeweils reicht. Es ist übrigens keine zwei Monate her, dass ich mit dem „Guadalupe Zaju“ aus Brasilien die dritte Privat Kaffee Rarität in 2013 hier im Blog vorgestellt habe.

Rarität Nummer 4/2013

Am Montag folgt die vierte Privat Kaffee Rarität von Tchibo. Die Kaffeebohnen für die neue Sorte „Cerro de Lempira“ stammen ebenfalls aus Amerika, dieses Mal allerdings nicht aus Süd-, sondern aus Mittelamerika und zwar aus Honduras.

Rarität Cerro de Lempira Key Visual | Grafik: Tchibo
Rarität Cerro de Lempira Key Visual | Grafik: Tchibo

„In den dicht bewachsenen Berghängen des Cerro Cerquín gründete Victor Diaz Enamorado 1996 die Kaffeefarm El Guachipilin“, informiert Tchibo über die Herkunft des Kaffees. „Mit seiner großen Leidenschaft für Kaffee konnte er benachbarte Kaffeebauern für die Zusammenarbeit mit seiner Farm gewinnen. Trotz des großen Zeitaufwands pflanzen, pflegen und pflücken die Kleinbauern ihre Kaffeepflanzen in sorgfältiger Handarbeit.“

Kein alltäglicher Kaffeegeschmack

Wie üblich bei der Produktreihe Privat Kaffee Rarität können sich Kaffeetrinker auch beim „Cerro de Lempira“ auf ein nicht alltägliches Geschmackserlebnis einstellen. Die in 1.750 Metern Höhe gelegenen Böden werden als lehmhaltig und reich an natürlichen Mineralstoffen beschrieben, was sich im Geschmack positiv bemerkbar macht.

Kaffeebohnen bei geöffneter Packung "Cerro de Lempira"
Kaffeebohnen bei geöffneter Packung „Cerro de Lempira“

Bevor ich mehr über den Geschmack sage, gehen wir einen oder zwei Schritte zurück: Seit ich gestern Nachmittag meine Testpackung von Tchibo geliefert bekam, riecht hier der ganze Raum nach dem „Cerro de Lempira“. Der Duft der Kaffeebohnen ist bereits außergewöhnlich, denn er erinnert mich (das ist jetzt sehr subjektiv) an einen herzhaft-salzigen Snack mit süßlich-würziger Tomate. Das ist wirklich mal was anderes! Üblicherweise sind solche Duftnoten nur bei frisch gemahlenem Kaffee zu bemerken und sie sind selten dermaßen ausgeprägt.

Nach dem Mahlen wird der Duft noch intensiver, er ist dann süßlich-würzig mit einem Hauch von Marzipan. Letzteres passt zum Duft des frisch aufgebrühten Kaffees, denn dann ordne ich ihn irgendwo zwischen Kandis und Fruchtriegel ein. Jetzt aber weiter zum Geschmack!

Wie schmeckt der Kaffee?

Der Slogan „Das feine Aroma aus den Bergen Honduras“ passt für den „Cerro de Lemopira“ nicht. Der Hinweis auf dem Etikett der Kaffeeverpackung beschreibt diesen Kaffee besser: „mild, mit einem Anklang von tropischen Früchten“. Allerdings ist „Anklang“ absolut untertrieben, denn die Zitrusfruchtnote ist überraschend stark ausgeprägt. Während anfangs die Fruchtnoten dominieren (erst sauer, dann süßlich-fruchtig), folgt kurz darauf ein schwerer, bitterer Geschmack, und im Abgang macht sich ein mineralischer Akzent angenehm bemerkbar.

Blick auf die Verpackung der neuen Privat Kaffee Rarität
Blick auf die Verpackung der neuen Privat Kaffee Rarität

Eine solche Kombination, die dazu ein so intensives Geschmackserlebnis ermöglicht, kannte ich noch nicht. Für mich stellt die neueste Privat Kaffee Rarität eine große Bereicherung dar, aber für den Durchschnittskaffeetrinker kann ich diesen Kaffee nicht empfehlen, jedenfalls nicht pur. Dafür unterscheidet er sich von der typischen Supermarktmischung zu sehr. Meine Versuchspersonen Gäste waren vom fruchtigen Charakter des „Cerro de Lempira“ irritiert, zudem war er ihnen etwas zu bitter.

Im Zweifel sparsamer dosieren

Rarität Cerro de Lempira Packshot | Grafik: Tchibo
Rarität Cerro de Lempira Packshot | Grafik: Tchibo

Möglicherweise war ich dieses Mal mit dem Kaffeemehl etwas großzügig bei der Zubereitung, aber genau so hat mir der Kaffee besonders gut geschmeckt. Ihr könnt den „Cerro de Lempira“ also etwas sparsamer dosieren, ohne dass es dem Getränk anschließend an Geschmack fehlt. Wenn Ihr Euch bei Kaffee für Fruchtnoten begeistern könnt und Ihr nicht zu denjenigen Kaffeekonsumenten gehört, denen kräftiger Kaffee zu sehr nach Kaffee schmeckt, solltet Ihr diese neue Sorte ausprobieren.

Wie immer bei den Privat Kaffee Raritäten bezieht Tchibo ausschließlich Kaffee aus nachhaltigem Anbau. Dieses mal stammt er von Rainforest-Alliance-zertifizierten Farmen.

Der Verkauf des „Cerro de Lempira“ beginnt morgen (15. Juli 2013). Der Preis für ein Pfund beträgt 10,99 Euro.

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