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Ipanema Amarelo – neue Cafissimo-Sorte im Geschmackstest

Seit heute verkauft Tchibo Cafissimo-Kapseln der Sorte „Ipanema Amarelo“. Dabei handelt es sich sich nicht nur um die erste Grand Classé Edition des Jahres. Es ist gleichzeitig der erste Caffè Crema in dieser Produktreihe.

Bislang wurden nur Kapseln für Espresso als Grand Classé Edition verkauft. Mehrmals im Jahr bringt Tchibo unter diesem Namen Kaffeekapseln in die Filialen, die jeweils nur für kurze Zeit erhältlich sind. Sie kosten mehr als alle Sorten des Dauersortiments, überzeugen meistens allerdings auch mit einem besonderen Geschmacksprofil. Wie der Caffè Crema „Ipanema Amarelo“ in meinem Geschmackstest abgeschnitten hat, erzähle ich Euch gleich.

Aus dem brasilianischen Hochland

Der Kaffee für die neueste Cafissimo-Sorte stammt von der Farm Fazenda Rio Verde in Brasilien. Dieser Name könnte Euch bekannt vorkommen, denn im Februar vorigen Jahres bot Tchibo dort angebauten Kaffee als erste Privat Kaffee Rarität in 2013 an. Die schmeckte mir sehr gut.

Caffè Crema "Ipanema Amarelo" im Test | Foto: Redaktion
Caffè Crema „Ipanema Amarelo“ im Test | Foto: Redaktion

Die Fazenda Rio Verde wurde vor mehr als 100 Jahren von Antenor de Salles Gomes gegründet. „Ihr ganzer Stolz ist der Ipanema Bourbon mit seinen einzigartigen gelben Kaffeekirschen“, schreibt Tchibo in der aktuellen Presseinformation. Viel Sonnenschein in Verbindung mit häufigen Niederschlägen und die rötlichen an Mineralien reichen Lehmböden sorgen zusammen mit der Höhenlage (1.150 bis 1.300 Meter) auf den Berghängen der Serra da Mantiqueira für gute Anbaubedingungen.

Der erste Teil des Names der neuen Cafissimo-Sorte bezieht sich einerseits auf den Kaffeeerzeuger Ipanema Coffees und andererseits auf die Kaffeesorte Ipanema Yellow Buorbon. Der zweite Teil bezeichnet schlicht die Farbe, denn in der Landessprache Portugiesisch heißt Gelb amarelo.

Wie schmeckt dieser Caffè Crema?

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Geschmack! Tchibo attestiert dem Caffè Crema „Ipanema Amarelo“ einen samtig-zarten Geschmack mit einem Hauch von Vanille. Wenn ich bewusst darauf achte, bemerke ich manchmal die Vanillenote – von allein wäre ich darauf indes nicht gekommen.

Cafissimo "Ipanema Amarelo" im Test | Foto: Redaktion
Cafissimo „Ipanema Amarelo“ im Test | Foto: Redaktion

Ihr solltet nach der Zubereitung mit Eurer Cafissimo-Maschine Geduld mit diesem Caffè Crema haben und abwarten, bis er leicht abgekühlt ist. Vorher kommt sein besonderes Geschmacksprofil nicht zur Geltung. Heiß schmeckt er zwar schön kräftig-bitter (ohne besonders bitteren Nachgeschmack), doch seine süßliche Note schmecke ich erst, wenn er nicht mehr ganz heiß ist.

Verkaufsverpackung | Bild: Tchibo
Verkaufsverpackung | Bild: Tchibo

Mir gefällt, wie weich sich der „Ipanema Amarelo“ im Mund anfühlt. Das passt schön zu seiner süßlichen Note, die mich an Bonbons erinnert und sehr gut von seiner feinen Säure kontrastiert wird. Sein Duft lässt allerdings vermuten, dass der süßliche Geschmack stärker ausgeprägt wäre, als er das tatsächlich ist. Beim Schnuppern am frisch zubereiteten Kaffee muss ich an sehr frischen Kuchen denken – der „Hauch von Vanille“ ist hier besser zu erkennen.

Wie bei allen Cafissimo-Sorten verwendet Tchibo beim Caffè Crema „Ipanema Amerolo“ nur Kaffee aus zertifiziertem Anbau. Die Fazenda Rio Verde wurde von der Rainforest-Alliance zertifiziert. Der Verkauf der Kapseln hat heute begonnen. Eine Packung (10 Kapseln) kostet bei Tchibo 3,99 Euro.

Falls Ihr noch keine Kapselkaffeemaschine von Tchibo besitzt, findet Ihr hier im Blog Testberichte mit Videos. Frisch getestet habe ich das Einsteigermodell Cafissimo PICCO. Die Modelle CLASSIC und COMPACT haben etwas mehr zu bieten.

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