Tchibo Kaffeereport 2014 – im Zeichen der Nachhaltigkeit

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Sehr vielen Verbrauchern in Deutschland ist es wichtig, dass ihre Produkte nachhaltig hergestellt werden. In keinem anderen großen Bereich ist man damit schon so weit wie bei Kaffee. Auf Anbieterseite ist die Auswahl gewaltig und immer mehr Konsumenten kaufen ausschließlich Kaffeeprodukte, bei deren Herstellung Umwelt und Menschen gut behandelt werden.

Aber wie ist das genau? Worauf kommt es den Kaffeetrinkern im Einzelnen an, wie konsequent greifen sie zu nachhaltigen Kaffeeprodukten und was bedeutet es eigentlich, wenn von Nachhaltigkeit beim Thema Kaffee gesprochen wird? Darauf gibt Tchibo in seinem neuestem Kaffeereport Antworten, denn anders als beim Kaffeereport 2012 und Kaffeereport 2013 gibt es dieses Mal ein Hauptthema: Nachhaltigkeit.

 

Tchibo Kaffeereport - Kaffe in Zahlen 2014 (No3) | Bild: Redaktion
Tchibo Kaffeereport – Kaffe in Zahlen 2014 (No3) | Bild: Redaktion

 

Passend dazu hat die dritte Ausgabe von „Kaffee in Zahlen“, wie der Kaffeereport wieder betitelt ist, einen grünen Umschlag erhalten. Gemeinsam mit dem Statistik-Portal Statista und brand eins Wissen hat Tchibo bei „Kaffee in Zahlen“ rund 100 Seiten gefüllt. Der Titel ist zutreffend, denn hauptsächlich finden sich darin Zahlen.

Dank der vielen abwechslungsreichen Grafiken und der rundum gelungenen Aufmachung ist der neue Kaffeereport dennoch keine trockene Lektüre. Dennoch empfehle ich Euch vor dem Lesen eine starke Tasse Kaffee, denn in so manche Übersicht muss man sich erst hineindenken, um sie zu verstehen; anderes versteht man auf den ersten Blick, also einfach mal reingucken! Das könnt Ihr sofort tun, denn Ihr könnt den Kaffeereport 2014 kostenlos als PDF bei Tchibo downloaden.

Sofort ersichtlich ist beispielsweise die zentrale Rolle von Brasilien, dem mit Abstand größten Kaffeeexporteur der Welt. Deshalb passte es so gut, dass Tchibo kurz vor Beginn der Fußball-WM mit dem „Café do Brasil“ eine Sonder-Edition gemahlenen Kaffees herausbrachte und diese jetzt mit dem Claim „unser Geschmacks-Weltmeister“ bewirbt. Den überraschend günstigen „Café do Brasil“ habe ich neulich hier im Blog getestet. Lest meinen Testbericht!

 

Tchibo Kaffeereport - Kaffe in Zahlen 2014 (No3) - Fairness und Transparenz| Bild: Tchibo GmbH
Tchibo Kaffeereport – Kaffe in Zahlen 2014 (No3) – Fairness und Transparenz| Bild: Tchibo GmbH

 

Tchibo schreibt in der Pressemitteilung zum neuesten Kaffeereport:

>>Rund 56 Prozent der Deutschen möchten ihren Kaffee mit gutem Gewissen genießen. Zugleich ist auf dem Weltmarkt mehr nachhaltiger Kaffee verfügbar: Zwischen 2010 und 2012 zeigt sich international eine deutliche Steigerung beim Produktionsvolumen von Kaffee mit Siegeln unabhängiger Organisationen wie Rainforest Alliance (+72 Prozent), UTZ Certified (+82 Prozent), Fairtrade (+30 Prozent) und 4C Association (+176 Prozent).

Tchibo gibt den Kaffeereport bereits im dritten Jahr mit brand eins Wissen und Statista heraus. Teil des Reports ist eine repräsentative Studie, für die fast 4.800 Personen in ganz Deutschland befragt wurden. Auf rund hundert Seiten gibt es in der Print- oder Onlineversion (www.tchibo.com/kaffeereport) Wissenswertes zu Konsumverhalten und Märkten, Produkten und Trends zu entdecken.

 

Tchibo Kaffeereport - Kaffe in Zahlen 2014 (No3) - Wachstum Siegelorganisationen| Bild: Tchibo GmbH
Tchibo Kaffeereport – Kaffe in Zahlen 2014 (No3) – Wachstum Siegelorganisationen| Bild: Tchibo GmbH

 

Im Ländervergleich gar nicht so teuer
Der Tassenpreis für Kaffee ist von Land zu Land recht unterschiedlich: Zahlen die Engländer mit 10,58 Cent pro Tasse am meisten, liegt Deutschland mit 5,7 Cent pro Tasse im unteren Drittel. Preislich noch günstiger bekommt man die Tasse Kaffee in Frankreich (4,7 Cent pro Tasse).

Nachhaltigkeitstypen: Von Konsequenten und Skeptikern
Rund ein Drittel der Befragten bevorzugt aus Überzeugung nachhaltig produzierten Kaffee und richtet das eigene Konsumverhalten danach aus. Diese „Konsequenten“ bilden mittlerweile mit 32,3 Prozent die größte Gruppe unter deutschen Verbrauchern. Weitere 23,9 Prozent gehören zu den „Sensibilisierten“, die gerne zu nachhaltig produziertem Kaffee greifen, wenn sie die Wahl haben. Ihnen gegenüber stehen die „Passiven“ mit 23,7 Prozent und die „Skeptiker“ mit 20,1 Prozent. Für diese Gruppen spielt das Thema Nachhaltigkeit bei der Kaufentscheidung keine oder nur eine geringe Rolle.

 

Tchibo Kaffeereport - Kaffe in Zahlen 2014 (No3) - Gerätenutzung | Bild: Tchibo GmbH
Tchibo Kaffeereport – Kaffe in Zahlen 2014 (No3) – Gerätenutzung | Bild: Tchibo GmbH

 

Nachhaltigkeit aus Sicht der Konsumenten
Fast zwei Drittel der Konsumenten (63,6 Prozent) verbinden mit dem Begriff Nachhaltigkeit einen fairen Handel entlang der gesamten Lieferkette. Für gut 60 Prozent verbergen sich dahinter die Schonung der natürlichen Ressourcen und Biodiversität. Was die Befragten außerdem verbindet, ist die starke Ablehnung von Kinderarbeit in den Anbauländern (55,4 Prozent), Achtsamkeit für Lebensräume von Mensch und Tier (47,7 Prozent) sowie gute Arbeitsbedingungen für Kaffeefarmer (31,4 Prozent). Fast ein Drittel aller Befragten (29,5 Prozent) wünscht sich mehr Transparenz über deren Lebensumstände vor Ort.

Nachhaltigkeit ist weiblich
Deutliche Unterschiede ergeben sich bei der Geschlechterverteilung: 57 Prozent der nachhaltigen Kaffeetrinker sind weiblich, 43 Prozent männlich. Auch in der Kategorie der „Konsequenten“ sind die Frauen mit 53,6 Prozent in der Überzahl. Was die „Konsequenten“ Männer und Frauen eint, ist eine Vorliebe für eher nachhaltige Zubereitungsformen: Handfilter (30,3 Prozent), Espressokannen für die Herdplatte (20,2 Prozent) sowie Siebstempelkannen (19,7 Prozent) sind in ihrem Haushalt vorhanden.

 

Tchibo Kaffeereport - Kaffe in Zahlen 2014 (No3) - Nachhaltigkeitstypen | Bild: Tchibo GmbH
Tchibo Kaffeereport – Kaffe in Zahlen 2014 (No3) – Nachhaltigkeitstypen | Bild: Tchibo GmbH

 

Sportliche Homöopathen mit exklusivem Modegeschmack
Erstaunliche Zusammenhänge fördert der Tchibo Kaffeereport beim Vergleich mit sonstigen Konsumpräferenzen zu Tage: So achten zum Beispiel sportliche Aktivreisende (8,5 Prozent) oder cluborientierte Familien (6,6 Prozent) häufiger als andere Urlauber auf Nachhaltigkeit beim Kaffeekauf. Auch die Einstellung zu Gesundheitsthemen beeinflusst die Auswahl: Hier liegen Homöopathie-Freunde (8,1 Prozent) vor anderen Gruppen. Und wer als Frau bei Kleidung Wert auf exklusive Marken legt (8,2 Prozent), entscheidet sich öfter für nachhaltigen Kaffee als Modemuffel.<<

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