Tchibo Privat Kaffee Rarität „Finca Medina Antigua“ aus Guatemala im Geschmackstest

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Am 22. September beginnt Tchibo mit dem Verkauf der fünften „Privat Kaffee Rarität“ des Jahres 2014. Den Kaffee, der morgen in die Filialen kommt, habe ich diese Woche vorab in Ruhe kosten können.

„Finca Medina Antigua“ heißt die neue Rarität, die Tchibo ab dem 22. September verkauft. Wieder einmal stammt der Kaffee aus einem Land in Mittelamerika. Angebaut wird der Kaffee auf einer Farm in Guatemala, Finca Medina, die in der Region Antigua auf einer Hochebene mit gleichmäßigen Temperaturen liegt.

Tchibo Privat Kaffee Rarität Nummer 5 in 2014 | Foto: Redaktion
Tchibo Privat Kaffee Rarität Nummer 5 in 2014 | Foto: Redaktion

Die Vulkane Fuego, Agua und Acatenango sorgen im Anbaugebiet für besonders fruchtbaren Boden. Das schafft nicht nur exzellente Voraussetzungen für den Anbau von Kaffee, dessen Export für die Wirtschaft des Landes eine große Bedeutung hat. Die zahlreichen aktiven Vulkane in Guatemala sind gleichzeitig eine Touristenattraktion. Als die Finca Medina vor mehr als 150 Jahren gegründet wurde, war Tourismus natürlich noch kein Thema.

Unter der Sonne Mittelamerikas getrocknet

„Auf der Finca Medina bestimmen Respekt und Freundlichkeit das Leben, die Menschen arbeiten mit Sorgfalt und Leidenschaft für diesen besonderen Kaffee“, schreibt Tchibo. „So werden die Bohnen traditionell in der guatemaltekischen Sonne getrocknet. Am Rande der Plantage befinden sich 10 Hektar unberührte Natur: diese werden nicht bewirtschaftet, um den Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.“

Aus nachhaltigem Anbau | Foto: Redaktion
Aus nachhaltigem Anbau | Foto: Redaktion

Wie bei allen „Privat Kaffee Raritäten“ stammt der Kaffee aus zertifiziert nachhaltigem Anbau. In diesem Fall ist auf der Verpackung das Siegel der Rainforest Alliance zu finden.

Blumig, fruchtig, schokoladig

Beim Schnuppern nach dem ersten Öffnen der Testpackung verriet der Duft bereits, wie der fertige Kaffee schmecken würde. Mitunter täuscht der olfaktorische Eindruck zwar, aber gleich nach „ungewöhnliche Mischung“ steht in meinen Notizen zu diesem Geschmackstest: blumig, fruchtig, schokoladig – wobei ich fruchtig zwecks Hervorhebung eingekreist hatte. Laut Tchibo-Presseinfo „vermischen sich beim Kaffeegenuss sanfte Schokoladennoten mit blumig-fruchtigen Aromen“.

Blick auf die Verpackung | Foto: Redaktion
Blick auf die Verpackung | Foto: Redaktion

Bevor ich en détail etwas über den eigentlichen Geschmackstest sage, noch kurz zum Duft des frisch aufgebrühten Kaffees: Wie fruchtig der „Finca Medina Antigua“ schmeckt, lässt sich beim Schnuppern nicht erahnen. Der Geruch ist einerseits leicht rauchig, andererseits sehr süßlich (ich denke an Bonbons und warmen Kuchenteig) mit einem Hauch Vanille.

Wie schmeckt der neue Kaffee?

Allerdings ließ der Duft ein leicht mineralisches Mundgefühl beim späteren Trinken erwarten – und so war es dann auch. Doch dies ist ein Detail, das sich erst im Nachklang dezent bemerkbar macht. Absolut im Vordergrund steht der fruchtig-säuerliche Geschmack: als ob ich eine Scheibe Zitrone in die Tasse gegeben hätte! Die Kakao-Note des „Finca Medina Antigua“ ist weniger stark ausgeprägt, aber sie ist gut zu erkennen.

Privat Kaffee Rarität im Test | Foto: Redaktion
Privat Kaffee Rarität im Test | Foto: Redaktion

Einerseits lässt sich der Geschmack von Tchibos neuester „Privat Kaffee Rarität“ wieder einmal auf die Formel „erst fruchtig, dann schokoladig“ bringen. Andererseits ist das Geschmacksprofil doch etwas komplexer. Neben dem leicht mineralischen Eindruck macht sich im Abgang ganz langsam eine rauchig-bittere Note bemerkbar. An sich mag ich das nicht, aber beim „Finca Medina Antigua“ bleibt dieser geschmackliche Aspekt gerade so unter der (für mich) kritischen Schwelle – und er passt einfach sehr gut zum Schokoladengeschmack.

Dreifach getestet

Packung mit 500 Gramm | Foto: Redaktion
Packung mit 500 Gramm | Foto: Redaktion

Für diesen Geschmackstest habe ich drei verschiedene Zubereitungsarten genutzt: Stempelkanne, Filterkaffeemaschine, Handfilter. Ich war überrascht: Handgefiltert schmeckt mir dieser Kaffee mit Abstand am besten.

Mit der Filterkaffeemaschine zubereitet waren die Zitrusnoten merklich schwächer, dafür schmeckte der Kaffee bitterer. Von der Zubereitung in der Stempelkanne hatte ich mir ein intensiveres Geschmackserlebnis erwartet.

Ganz klar: Bis meine Packung leer ist, werde ich umständlich per Hand filtern, das lohnt die Mühe. Allerdings kann ich mich für sehr fruchtige Kaffees generell begeistern. Manch anderem ist solch ein Kaffee zu sauer. Tchibo verkauft diese fünfte „Privat Kaffee Rarität“ in 2014 ab morgen zu einem Preis von 9,99 Euro pro Pfund, solange der Vorrat reicht.

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