Mehr Vielfalt bei Kräuter- und Früchtetee

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Pfefferminztee, Kamillentee, Fencheltee sind drei Klassiker unter den Kräutertees und viele Verbraucher bleiben beim Bekannten. Andererseits finden immer mehr Sorten und Mischungen, deren Namen vor nicht langer Zeit kaum jemand kannte, ihren Weg in deutsche Teetassen. Das ist aber nicht alles!

Beim Blick in die Verkaufsregale ist kaum zu übersehen, dass die Hersteller heute zahlreiche Mischungen verschiedener Tees anbieten. Ich habe gerade erst einen Becher Fenchel-Kamillentee getrunken. Als Kombination können selbst die Klassiker ein Stück interessanter werden. Mitunter bekommen die Mischungen auch mehr oder minder fantasievolle Namen, um sie als Lifestyle-Produkte zu positionieren.

Immerhin geben sich die Hersteller von Kräuter- und Früchtetee inzwischen Mühe, ihre Produkte ansprechend zu präsentieren. Ich glaube, da stehen wir erst am Anfang – in dieser Richtung gibt es noch große Chancen, neue Zielgruppen zu erschließen.

Früchtetee und Kräutertee ist zwar nicht so beliebt wie Kaffee, aber die Zahlen der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e. V. belegen, dass die Verbraucher in Deutschland eine große Menge davon zubereiten. In einer Presseinfo heißt es:

>>Kräuter- und Früchtetee ist mit 38.106 verkauften Tonnen, das entspricht 12,7 Milliarden Tassen, in 2014 eines der beliebtesten Getränke der Deutschen, wie die Marktzahlen der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) belegen. Ein Getränk für alle Lebenslagen und Jahreszeiten: Dies zeigt das erneute Absatzhoch in 2014. Trotz des extrem milden Winters lag der Absatz lediglich 738 Tonnen (- 1,9 %) unter dem des Rekordjahres 2013.

Pfefferminze unschlagbar

Die Deutschen geben Monosorten, auf die 52,8 % der 38.106 Tonnen entfallen, knapp den Vorzug. Die Pfefferminze ist und bleibt die beliebteste Sorte der Deutschen. Platz zwei und drei belegen Fenchel und Kamille. Der auf Platz vier rangierende südafrikanische Rooibos kann nach einem leichten Rückgang in 2013 erneut Zuwächse (+ 3,2 %) verzeichnen. Die „sonstigen Monosorten“ sind mit 2,2 % Zuwachs weiter gestiegen. Gut 500 Tonnen der insgesamt 1.235 Tonnen fallen auf Mate, die sich nach einem Hoch in 2013 wieder stabilisiert hat. Von der Vorliebe der Verbraucher für geschmackliche Vielfalt profitierten kleinere Monosorten wie Ingwer und Zitronenverbene.

Vielfalt setzt sich durch

Mit einem Anteil von 47,2 % steigern die Kräuter- und Früchtetee-Mischungen kontinuierlich ihren Anteil am Gesamtverbrauch. Die Mischungen (17.976 Tonnen) konnten ihren Anteil am Kräuter- und Früchtetee-Markt mit einem Plus von 0,2 % behaupten. Die nicht-aromatisierten Mischungen blieben stabil mit einem leichten Rückgang um 0,3 % auf 6.020 Tonnen, wovon die aromatisierten Mischungen (+ 0,3 %) profitiert haben, deren Anteil mit 11.956 Tonnen fast doppelt so hoch ist.

Der Anteil der Kräuter- und Früchtetees aus biologischem Anbau ist mit 5,9 % stabil mit leicht steigender Tendenz.<<

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