Tchibo Tarrazú im Geschmackstest

Privat Kaffee Rarität No. 3/2017

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„Tarrazú“ heißt die dritte Privat Kaffee Rarität, die Tchibo dieses Jahr in die Filialen bringt. Der Kaffee stammt aus Costa Rica und wird in Form ganzer Bohnen und als Cafissimo-Kapseln angeboten. Für die Transparenz: Der Anbieter hat uns eine Packung zum Testen zur Verfügung gestellt.

Tchibo Privat Kaffee Rarität Tarrazú: ganze Bohnen und Cafissimo-Kapseln | Foto: Redaktion

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Jede Privat Kaffee Rarität ist nur für kurze Zeit erhältlich, denn Tchibo bezieht dafür jeweils Bohnen aus einem ganz bestimmten Anbaugebiet – ist der Vorrat aufgebraucht, war’s das. Auf der Verpackung steht dieses Mal: „Eingebettet zwischen den dichten Bergregenwäldern Costa Ricas liegt Tarrazú, Heimatregion unserer neuen Rarität. Fruchtbare Böden, tropische Temperaturen und eine spezielle Aufbereitung sind das Geheimnis dieser Spezialität. Bei der Honey Processing Methode wird das umliegende süße Fruchtfleisch nur teilweise entfernt und verleiht den Bohnen dadurch einen unverwechselbaren Geschmack – fein fruchtig mit einem Hauch von Honigmelone“.

Die Intensität der Cafissimo-Kapseln wird mit vier von sechs Kapseln angegeben. Empfohlen wird die Zubereitung als Espresso.

4 von 6 Kapseln auf der Intensitätsskala des Herstellers | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Beginnen wir mit den Kapseln für das Tchibo-eigene Cafissimo-System: Frisch zubereitet duftet der Kaffee recht säuerlich. Und tatsächlich: Im ersten Moment wirkt der Espresso säuerlich-herb und erinnert an Bier. Die angekündigten süßen Anteile kann ich hier leider nicht entdecken. Dafür bekommt man mit dem Tarrazú einen aromatischen, recht herben, aber nicht bitteren Espresso, der im Gesamteindruck eher mild wirkt.

Cafissimo-Variante des Tarrazú von einer Cafissimo PURE zubereitet | Foto: Redaktion

Er ist kräftig genug, um auch als Lungo zubereitet zu werden (also mit der Taste für Caffè Crema). So bekommt man einen würzig-milden Kaffee, der im Abgang auf angenehme Art etwas scharf ist und dessen Geschmack sich eine Weile hält.

Cafissimo-Kapseln gestapelt | Foto: Redaktion

In diesem Geschmackstest schneiden die ganzen Bohnen ein ganzes Stück besser ab. Beim ersten Schnuppern an der frisch geöffneten Packung denke ich eher an Kirschen, statt an Honigmelonen, aber eines ist klar: Das wird fruchtig!

Blick auf die Bohnen des Tarrazú | Foto: Redaktion

Das beste Endprodukt im Test kommt aus der klassischen Filterkaffeemaschine: Leicht abgekühlt schmeckt der Tarrazú süßlich-fruchtig, aber nicht säuerlich. Spritzig ist der passende Begriff. Als Filterkaffee ist der Tarrazú eine ausgezeichnete Wahl für heiße Sommertage. Auf Honigmelone wäre ich von alleine nicht gekommen, aber ich widerspreche da auch nicht. Der Filterkaffee wirkt deutlich herber als erwartet – ein angenehme Überraschung und gute Ergänzung!

Tchibo Privat Kaffee Rarität Tarrazú: ganze Bohnen | Foto: Redaktion

Bei der Zubereitung im Vollautomaten kommen die Stärken des Tarrazú nicht so gut heraus. Trotzdem kann ich ihn für die Lungo-Zubereitung empfehlen. Sein fein-herber Geschmack hält lange an. Am Ende kommen dezente Röstnoten zum Vorschein. Vom Mundgefühl her ist er leicht rau.

Tchibo Tarrazú aus dem Vollautomaten als Lungo in Zubereitung | Foto: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

Die Bohnen stammen aus nachhaltigem Anbau. Beide Produkte – ganze Bohnen und Cafissimo-Kapseln – tragen das Siegel der Rainforest Alliance.

Preis im Testzeitraum

Eine 10er-Packung der Cafissimo-Kapseln kostet bei Tchibo 3,99 Euro. Ein Pfund ganze Bohnen Tarrazú ist für 10,98 Euro zu haben.

Der Test als YouTube-Video

Fazit

Der spritzig-fruchtige Geschmack beim Filterkaffee gefällt mir sehr gut – eine klare Empfehlung für den Sommer! Bei den Cafissimo-Kapseln kommt das gewisse Extra leider nicht richtig zum Vorschein. Trotzdem bekommt man einen schmackhaften Espresso.

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