Bögl-Kaffee: Espresso Crema im Geschmackstest

Für Espresso und Milchkaffeegetränke

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Espresso Crema nennt Bögl-Kaffee eine besonders säurearme Mischung, mit der wir einen sanften, vollmundigen Espresso zubereiten können. Für die Transparenz: Der Anbieter hat uns zwei kleine Päckchen zum Testen zur Verfügung gestellt.

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Im Onlineshop steht zu dieser Sorte nicht viel, aber es gibt eine klare Empfehlung: „Hochland-Espressomischung mit einer Nuance aus dem geheimnisvollen Afrika. Leicht würzige Note, mittelkräftig, vollmundiges Aroma mit langem Nachgeschmack. Empfohlen für Espresso, Cappuccino, Milchkaffee und Latte Macchiatto.“

Blick auf die Kaffeebohnen in der Packung: Espresso Crema von Bögl-Kaffee | Foto: Redation

Unser Geschmackstest

Die frisch geöffnete Packung verströmt nur einen schwachen Duft: leicht würzig, mit einem Hauch von Kräutern.

Espresso Crema von Bögl-Kaffee vorgemahlen für Espressozubereitung | Foto: Redation

Für unseren Test haben wir den Espresso Crema von Bögl-Kaffee mit einem Vollautomaten, einer Siebträgermaschine, einer Stempelkanne sowie mit einer elektrischen Filterkaffeemaschine zubereitet. Wie erwartet eignet sich diese Kaffeemischung eher nicht für Filterkaffee. Beginnen wir deshalb mit Espressovollautomat und Siebträgermaschine!

Obwohl im Geschmackstest keinerlei Säure zu bemerken ist, duftet der frisch zubereitete Espresso Crema leicht fruchtig. Er erinnert mich an Sauerkirschen. Cremig, würzig, vollmundig – so mögen viele Espressotrinker ihren Kaffee.

Frisch aus der Siebträgermaschine: Espresso Crema von Bögl-Kaffee | Foto: Redation

Mir gefällt, dass er außerdem ein wenig scharf ist. Nicht am Anfang, aber ganz langsam breitet sich eine pfeffrige Note aus. Zudem zeigen sich im Nachklang dezente Röstaromen, ohne dass es unangenehm bitter wird. Nach einer Weile sind die Röstaromen sehr deutlich zu spüren. Dazu passt ein leicht raues Mundgefühl. Außerdem bemerke ich eine schwache Haselnussnote.

Als Lungo aus dem Vollautomaten: Espresso Crema von Bögl-Kaffee | Foto: Redation

Bei der Zubereitung als Lungo gefällt mir der Espresso Crema nicht so gut, weil er dann so wenig Geschmack hat. Andererseits wird es den einen oder anderen geben, dem diese besonders sanften Geschmackseindrücke gerade gut gefallen.

In der Stempelkanne: Espresso Crema von Bögl-Kaffee | Foto: Redation

Für die Zubereitung in der Stempelkanne oder Filterkaffeemaschine sprechen neben einem durchaus interessanten würzigen Eindruck das weiche Mundgefühl und der harmonische Gesamteindruck, der erst im Abgang durch eine schwache pfeffrige Note kontrastiert wird. Empfehlen kann ich das so allerdings nicht.

Als Filterkaffee: Espresso Crema von Bögl-Kaffee | Foto: Redation

Preis im Testzeitraum

Im Onlineshop der Rösterei wird der Espresso Crema gemahlen und ungemahlen verkauft. 250 Gramm kosten zuzüglich Versand 6 Euro, 1 Kilogramm ist für 22,80 Euro erhältlich.

Frisch aus dem Vollautomaten: Espresso Crema von Bögl-Kaffee | Foto: Redation

Fazit

Der Espresso Crema von Bögl-Kaffee eignet sich sehr gut für die Espressozubereitung. Er schmeckt auch mit Zucker oder Süßstoff, aber dafür ist er mir zu schade. Als Lungo und Filterkaffee dagegen hat er mir zu wenig Geschmack. Holt Euch diese Mischung, wenn Ihr einen cremigen, mild-würzigen Espresso zubereiten wollt.

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