Kahawa Machare – neue Sorte Espresso für Cafissimo-Maschinen von Tchibo

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Aus Tansania stammt der Kaffee für die zweiten neuen Cafissimo-Kapseln in 2013. Tchibo bringt sie am Montag in die Filialen, ich habe sie vorab testen können und kann Sie Euch sehr empfehlen.

Wie bei der vorigen Grand Classé Edition „Kenia Bahari“ kommt der Kaffee aus dem Osten Afrikas, diesmal allerdings nicht aus Kenia, sondern aus dem südlichen Nachbarland Tansania. Die Kaffeebohnen für die ab dem 3. Juni erhältlichen Kapseln der Sorte „Kahawa Machare“ werden an den Hängen des Kilimandscharo auf der Kaffeefarm Machare Estate angebaut. „Vor der heißen Afrikasonne geschützt, wächst im Schatten der Baumriesen ein besonders feiner Hochland-Arabica heran“, schreibt Tchibo in der zugehörigen Pressemitteilung.

Aus bewährter Quelle

Wer bereits im Mai 2011 eine Cafissimo-Maschine besaß, hat vielleicht schon Kaffee von genau dieser Farm getrunken. Die Kaffeebohnen für die damalige Grand Classé Edition „Tanzania Machare“ stammen von der Kaffeefarm Machare Estate, die lange ungenutzt und erst seit 2001 von der deutschen Auswanderin Bente Luther-Medoch mit viel Engagement – nicht nur in Bezug auf den Kaffeeanbau, sondern auch für die Menschen und die Natur – wieder aufgebaut wurde. Im Tchibo-Blog findet Ihr einen vor zwei Jahren erschienenen Artikel mit Hintergrundinformationen.

So sehen die neue Kapseln aus
So sehen die neue Kapseln aus

Machare Estate ist Kaffeefarm und Naturreservat zugleich. Als erste Kaffeefarm in Afrika erhielt sie im September 2007 eine Rainforest Alliance-Zertifizierung. Seit der Umstellung im vorigen Jahr verwendet Tchibo für die Cafissimo-Kapseln übrigens nur noch Kaffee aus nachhaltigem Anbau.

Wie schmeckt die neue Cafissimo-Sorte?

So sieht die Verpackung aus
So sieht die Verpackung aus

Mit den stets nur für kurze Zeit erhältlichen Grand Classé Editionen setzt Tchibo mehrmals im Jahr geschmackliche Highlights und sorgt vor allem für Abwechslung bei Besitzern von Cafissimo-Maschinen. Die neue Sorte „Kahawa Machare“ hat laut Tchibo eine „feine Grantapfelnote mit einem Hauch von Zartbitterschokolade“ sowie einen ausgewogenen Körper. Auf der Intensitätsskala gibt ihr Tchibo fünf von sechs Kapseln.

Und mein Eindruck im Geschmackstest? Es ist wirklich nur ein Hauch von Zartbitterschokolade – ganz anders als bei der seit Anfang dieser Woche erhältlichen hier getesteten Privat Kaffee Rarität  „Guadalupe Zaju“ mit ihrem überraschend schokoladigen Eindruck. Die Sorte „Kahawa Machare“ ist mild, schmeckt aber kräftig, leicht würzig und hat eine feine, unaufdringliche Säure.

Im Gegensatz zu von mir bisher getesteten Grand Classé Editionen, fällt dieser Espresso nicht durch geschmackliche Besonderheiten auf. Vielmehr macht er einen rundherum ausgewogenen Eindruck, sodass er (bei entsprechend verfügbaren Liefermengen) eine perfekte Ergänzung für das Standardsortiment wäre. Wenn Ihr als Gastgeber einen Espresso anbieten wollt, seid Ihr mit dem „Kahawa Machare“ auf der sicheren Seite. Mein Tipp: Stellt die Wassermenge für einen harmonischeren Gesamteindruck ein wenig höher ein, denn in diesen Kapseln steckt viel Kaffeegeschmack.

Nur solange der Vorrat reicht erhältlich
Nur solange der Vorrat reicht erhältlich

Tchibo beginnt am Montag (3. Juni 2013) mit dem Verkauf dieser neuen Grand Classé Edition. Wie immer bei diesen limitierten Editionen liegt der Preis mit 3,99 Euro für eine 10er-Packung über dem Standardpreis für Cafissimo-Kapseln.

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1 Trackback / Pingback

  1. Im Test: Tchibo Tansan Ajadi - Cafissimo-Kapseln und ganze Bohnen | kaffeenavigator.de

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