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Stiftung Warentest testet 14 Portionskaffeemaschinen

Ein Vergleichstest mit Kaffeemaschinen bei der Stiftung Warentest? Es gibt Themen, die wieder und wieder und wieder ins „test“-Heft kommen. Allerdings kommen jedes Jahr zahlreiche neue Modelle auf den Markt. Und es gibt inzwischen verschiedene Arten Kaffeemaschinen, sodass es für jemanden, der noch nicht drin ist im Thema, recht schwierig sein kann, die für ihn beste Kaffeemaschine zu finden. 

Dieses Mal waren bei der Stiftung Warentest die Portionskaffeemaschinen dran, also Geräte, die mit Kapseln oder Pads arbeiten. 14 verschiedene Portionskaffeemaschinen haben sich die Tester vorgenommen. Das klingt nach viel, ist es aber nicht, weil es im Handel weit mehr Geräte zur Auswahl gibt. So wurde von Tchibo etwa nur das Modell Cafissimo COMPACT (das ich selbst hier im Blog getestet habe) in den Test einbezogen. Bei der Konkurrenz TASSIMO hat es nur die Tassimo Joy in den Test geschafft. Im Gegensatz zum (hier im Blog getesteten) Modell Tassimo T55 von Bosch bietet die Tassimo Joy keine Möglichkeit zur Regulierung der Wassermenge.

In der Pressemitteilung heißt es über diesen Vergleichstest aus dem aktuellen „test“-Heft:

Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test | Bild: Stiftung Warentest
Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test | Bild: Stiftung Warentest

>>Espresso aus Kapseln oder lieber Kaffee aus Pads – für beide Vorlieben gibt es „gute“ Maschinen, aber auch solche mit Macken. Für die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test prüfte die Stiftung Warentest 14 Portionskaffeemaschinen, davon acht für Kapseln und sechs für Pads. Insgesamt reichten die Ergebnisse von „Gut“ bis „Ausreichend“.

Den Spitzenplatz unter den Kapselgeräten teilen sich zwei Geräte für 108 und 149 Euro. Eine weitere Maschine ist ebenfalls „gut“ und mit 99 Euro etwas günstiger. Espresso gelingt nur mit höherem Druck, den einzig die Kapselgeräte im Test erzeugen. Nachteil: Die Kapseln sind untereinander nicht kompatibel. Der Kunde wird zum Sklaven des jeweiligen Systems und die Auswahl an Kaffeesorten ist eingeschränkt. Maschinen für Kaffeepads brühen dagegen mit wenig Druck, es fließt normaler Kaffee in die Tasse. Zwei Geräte im Test sind empfehlenswert und schneiden „gut“ ab. Pads sind preiswerter als Kapseln und verursachen weniger Müll, denn sie sind kompostierbar.

Beim täglichen Gebrauch zeigten sich bei einigen Kaffeemaschinen Mängel. Mal verhakten sich Kapseln, mal blieben nasse Pads im Träger kleben, mal tropfen die Düsen noch lange vor sich hin. Vor allem viele Padmaschinen schwächelten. Ärgerlich, wenn braune Brühe aus der Beutelschublade tropft und neben der Tasse landet oder Kaffee in den Wassertank zurückfließt.

Der ausführliche Test Portionskaffeemaschinen erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.09.2013 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/portionskaffeemaschinen abrufbar.<<

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