Stiftung Warentest hat 15 Filterkaffeemaschinen verglichen

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Wenn von Kaffee in den Medien oder in der Werbung die Rede ist, geht es meistens um Espresso und Kaffeespezialitäten, die man damit zubereiten kann, etwa Latte macchiato oder Cappuccino. Filterkaffee klingt langweilig, sehr langweilig.

Obwohl sich die Kaffeekultur in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre stark verändert hat, woran die Kaffeebars bzw. Coffeeshops einen großen Anteil haben, sollte man sich nichts vormachen: Ganz „normaler“ Kaffee, üblicherweise mit einer Filterkaffeemaschine zubereitet, wird noch massenweise getrunken. Nur gibt damit keiner an. Für die „Grundversorgung“ mit Kaffee ist Filterkaffee aber unverzichtbar.

Um den zubereiteten Kaffee genießen zu können, braucht man zuallererst gute Kaffeebohnen. Wer bei den Bohnen spart, kann auch mit einer Luxus-Kaffeemaschine nicht mehr viel retten. Andererseits lohnt es sich nicht, viel Geld für hochwertige Kaffeebohnen auszugeben, wenn man sich bei der Zubereitung keine Mühe gibt. Bei Kaffeemaschinen kommt es außerdem natürlich darauf an, wie gut sie in der Handhabung sind. Im Alltag möchte nicht jeder die Kaffeezubereitung als Ritual zelebrieren, obwohl es gerade diese Entschleunigung ist, die eine Kaffee- oder Espressopause so wertvoll machen kann. Einfache Zubereitung mit schmackhaftem Ergebnis, das ist Käufern von Filterkaffeemaschinen wichtig.

Die Stiftung Warentest hat für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „test“ insgesamt 15 Kaffeemaschinen verglichen. Über die Testergebnisse heißt es in der Pressemitteilung zum Heft:

>>Für eine gute Kaffeemaschine muss man nicht viel Geld ausgeben. Gleich vier Maschinen zwischen 18 und 25 Euro schnitten bei einem Test der Stiftung Warentest mit „gut“ ab. Der Test von 15 Kaffeemaschinen zu Preisen zwischen 18 und 196 Euro ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

„Gut“ und günstig ist die Melitta Enjoy 100201 für 25 Euro. Sie ist der Geschmackssieger und brüht sowohl bei kleiner als auch bei großer Tassenzahl einen „guten“ Kaffee. Ebenfalls „gut“ und 25 Euro teuer ist die Severin KA41563. Der Wasserstand ist bei dieser Maschine aber schwer zu erkennen. Das gleiche Problem hat die ansonsten „gute“ Unold 28031 für nur 18 Euro. Am besten in der Handhabung sind die ebenfalls „guten“ Kaffeemaschinen von Siemens und Bosch. Sie kosten mit 94 Euro und 75 Euro aber deutlich mehr.

Große Unterschiede bei der Qualität des zubereiteten Kaffees haben die Tester nicht festgestellt. Je nach gebrühter Tassenzahl schmeckte der Kaffee jedoch häufig bei ein und derselben Maschine unterschiedlich.

Sieben Maschinen gibt es sowohl mit Glas- als auch mit Isolierkanne. Beim Test des Warmhaltevermögens dieser Kannen lag wieder Melitta vorn und zwar mit dem Modell Enjoy Therm. In einer Stunde geht die Temperatur hier nur um 3 Grad zurück, bei den anderen sind es 6 bis 10 Grad.

Der ausführliche Test Kaffeemaschinen ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/kaffeemaschinen veröffentlicht.<<

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