Mehr Kaffee als Erfrischungsgetränke in Deutschland

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Wird in Deutschland mehr Kaffee getrunken als alkoholfreie Erfrischungsgetränke? Ja, deutlich mehr! Das zeigen aktuelle Zahlen zum Pro-Kopf-Verbrauch, die von der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) vor ein paar Tagen genannt wurden.

Die Nachfrage nach Erfrischungsgetränken ist zwar gestiegen, doch mit rund 118 Litern pro Person liegt sie ein großes Stück unter der für Kaffee. In Deutschland bringen es die Verbraucher auf einen Kaffeekonsum von rund 150 Litern pro Jahr. An mangelnder Produktvielfalt liegt es bestimmt nicht, denn bei allen Möglichkeiten, Kaffee auf unterschiedliche Arten zu genießen, ist die Auswahl bei Erfrischungsgetränken doch größer.

Über die positive Entwicklung bei Erfrischungsgetränken heißt es im Pressetext der wafg:

>>Mit 118,2 Litern erreicht 2010 der Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken in Deutschland einen neuen historischen Höchststand. Das Absatzhoch ist jedoch verbunden mit einem weiter anhaltenden Preisdruck auf die Branche.

Mit 118,2 Litern stieg der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2010 gegenüber 2009 (117,0 Liter) nochmals deutlich. wafg-Präsident Dr. Klaus Stadler sieht gute Gründe für diesen positiven Trend: „Unsere Branche zeichnet sich von jeher durch eine hohe Innovationskraft aus. Die Verbraucherinnen und Verbraucher können daher aus einer überzeugenden Vielfalt und Breite im Angebot von Erfrischungsgetränken auswählen.“ Stets neue Geschmacksalternativen und innovative neue Produkte erklären diesen Erfolg: „Neben Produktinnovationen leisten klassische Erfrischungsgetränke wie Cola oder Limonade einen weiterhin wichtigen Beitrag zum Branchenwachstum“, erklärt Stadler den kontinuierlichen Wachstumserfolg.

Somit zeigen Erfrischungsgetränke sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im langfristigen Vergleich eine nachhaltig wachsende Beliebtheit. Rasant gewachsen ist in dieser Zeit die Vielfalt im Angebot, das durch ganz neue Produktkategorien ausgeweitet wurde. Kalorienfreie Getränke sind hierfür ebenso ein Beispiel wie etwa Near Water, Sportgetränke oder Energydrinks.

Allerdings steht die Ertragssituation der Hersteller von Erfrischungsgetränken weiterhin in einem schwierigen Umfeld. So sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes etwa im Jahr 2010 der Verbraucherpreis für koffeinhaltige Erfrischungsgetränke durchschnittlich um 2,0 Prozent. Andererseits sieht sich die Branche ständig steigenden Ausgaben für Rohstoffe, Transport und Produktion – vor allem Energie – gegenüber.

Diese Entwicklung sieht Stadler kritisch: „Der in Deutschland extreme Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel mag kurzfristig für die Konsumenten attraktiv scheinen. Langfristig müssen wir uns bewusst machen, dass Innovationskraft von Herstellern und Qualität der Produkte nicht umsonst zu haben sind. Gute und qualitativ hochwertige Lebensmittel erfordern einen angemessenen Preis“.<<

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