PrimeBeans: „Folivora Dreams“ im Geschmackstest

Vielseitiger entkoffeinierter Kaffee

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Heute stelle ich Euch „Folivora Dreams“ von PrimeBeans vor. Das Besondere daran ist, dass es sich um eine entkoffeinierte Mischung handelt. Für meinen Geschmackstest hat mir die PrimeBeans Coffee Company aus München ein Päckchen dieses Kaffees zur Verfügung gestellt. Das ist der dritte von bisher drei Tests mit Kaffees dieses Anbieters.

Entkoffeinierter Kaffee gilt vielen Verbrauchern allenfalls als Notlösung – ähnlich wie alkoholfreies Bier. Letzteres hat inzwischen allerdings einen Imagewandel durchlaufen, der entkoffeiniertem Kaffee erst bevorsteht. Hinzukommt, dass manche Verfahren zum Lösen des Koffeins aus dem Kaffee Gesundheitsrisiken bergen. Beim hier getesteten „Folivora Dreams“ setzt der Anbieter allerdings auf ein Verfahren mit Kohlenstoffdioxid ohne gefährliche Chemikalien.

Folivora Dreams - entkoffeinierter Kaffee | Foto: Redaktion
Folivora Dreams – entkoffeinierter Kaffee | Foto: Redaktion

Wenn Konsumenten entkoffeinierter Kaffee nicht schmeckt, liegt das in der Regel an ihrer Erwartungshaltung. Und vielleicht müsste entkoffeinierter Kaffee auch einfach mal „Rockstar-mäßig“ vermarktet werden, um nicht mehr als Getränk für Alte, Schwangere und Kranke zu gelten. PrimeBeans stellt den hier getesteten „Folivora Dreams“ im eigenen Shop als Getränk zum Faulenzen an ruhigen, entspannten Tagen vor. Das passt.

Für alle Zubereitungsarten

Bevor ich zu meinen eigenen Geschmackseindrücken komme, zitiere ich die Charakter-Beschreibung aus dem Shop von PrimeBeans: >>Milder Kaffee mit erlesener Säure und samtiger Würze, weich und zart im Geschmack, besonders gut verträglich.<< Der Kaffee wird für alle Zubereitungsarten empfohlen. Für meinen Test habe ich eine Stempelkanne, eine Filterkaffeemaschine sowie einen Vollautomaten verwendet.

Blick in den Shop von PrimeBeans: Detailseite "Folivora Dreams" | Screenshot: Redaktion
Blick in den Shop von PrimeBeans: Detailseite „Folivora Dreams“ | Screenshot: Redaktion

Beim ersten Öffnen der Verpackung duftete es unter anderem süßlich wie bei getrockneten Früchten. Das ging in die richtige Richtung, wie sich später beim Kosten herausstellte. Außerdem erinnerte mich der Duft an Lakritze. PrimeBeans setzt hierbei übrigens auf wiederverschließbare Beutel, was die Handhabung erleichtert und die Bohnen frisch hält.

Folivora Dreams von PrimeBeans | Foto: Redaktion
Folivora Dreams von PrimeBeans | Foto: Redaktion

Der aufgebrühte Kaffee duftet ein wenig kuchig-süßlich, wenn er als Filterkaffee zubereitet wird. Geschmackliche Unterschiede zwischen der Zubereitung als Espresso und als Filterkaffee sind ebenfalls deutlich zu merken.

Zubereitung als Filterkaffee

Welches Equipment Ihr für die Zubereitung als Filterkaffee einsetzt ist nebensächlich. Ob mittels einer Stempelkanne, einer Filterkaffeemaschine (in meinem Fall war es eine AromaOne von WMF) oder mittels der „Coffee-Funktion“ des Vollautomaten, den ich derzeit zum Testen hier habe, die Mischung „Folivora Dreams“ ergibt einen milden, aromatischen Kaffee, der leicht herb und würzig schmeckt. Kühlt er ab, kommen die Fruchtnoten heraus. Im Abgang machen sich langsam Röstnoten bemerkbar, die auf ansprechende Weise den leicht fruchtigen Geschmack kontrastieren. Sie sind jedoch so schwach ausgeprägt, dass sie den harmonischen Gesamteindruck nicht stören. Vom Mundgefühl her wirkt der „Folivora Dreams“ weich und buttrig bis cremig.

Folivora Dreams von PrimeBeans | Foto: Redaktion
Folivora Dreams von PrimeBeans | Foto: Redaktion

Zubereitung als Espresso

Wenn ich den „Folivora Dreams“ stattdessen als Espresso zubereite, zeigt er zwar kein gänzlich anderes Geschmacksprofil. Er wirkt aber würziger und spritziger. Die herben Noten (auch die Röstnoten) sind ebenfalls stärker ausprägt. Der größte Unterschied zum Filterkaffee: Als Espresso und als Lungo ist er cremiger, wirkt er milchiger. Zudem ist er vom Mundgefühl her rau bzw. leicht mineralisch. Keine Frage, mir gefällt er so besser, weil er dann intensiver schmeckt.

Während der „Folivora Dreams“ als Filterkaffee also tatsächlich sanft und entspannt wirkt, schmeckt er als Espresso interessant. Zum Zeitpunkt meines Tests im Juli 2015 verkauft PrimeBeans ein halbes Pfund dieser entkoffeinierten Mischung für 6,79 Euro (inkl. MwSt.,  zzgl. Versand). Bereits im Frühling hatte ich von PrimeBeans die Sorten „Brazil – Rio Sunrise“ und „Kenia – Hakuna Matata“ in Geschmackstests vorgestellt.

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