Nespresso: Tribute to Milano & Tribute to Palermo im Geschmackstest

Zwei neue 2015er Limited Edition-Kapselsorten

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Seit Wochenbeginn sind zwei neue Nespresso-Sorten als Limited Edition erhältlich: Tribute to Milano und Tribute to Palermo. Ich habe zum Verkaufsstart jeweils eine Packung zum Testen zugeschickt bekommen, sodass ich ich Euch heute bereits von meinem Geschmackstest berichten kann.

Tribute to Milano / Palermo | Foto: Redaktion
Tribute to Milano / Palermo | Foto: Redaktion

Espresso und Italien gehören für viele Menschen zusammen wie Strand und Urlaub. Die Kaffeekultur international bekannter italienischer Städte bietet sich deshalb als roter Faden für die Kreation einer Nespresso Limited Edition in besonderer Weise an. Vielleicht habt Ihr vor zwei Jahren meinen Test zu den Sorten „Napoli Limited Edition 2013“ und „Trieste Limited Edition 2013“ gelesen. Nespresso hat den Faden nun wieder aufgenommen und stellt mit Mailand und Palermo zwei sehr unterschiedliche Städte, die beide eine lange Tradition italienischer Kaffeekultur vorzuweisen haben, in den Mittelpunkt der neuen 2015er Limited Edition.

Zwei neue Sorten von Nespresso | Foto: Redaktion
Zwei neue Sorten von Nespresso | Foto: Redaktion

Die Idee dahinter

„Nach unseren früheren Limited Edition Kaffees Trieste und Napoli wollten wir unseren Tribut an Italien mit einer Verneigung vor den einzigartigen Kaffeekulturen Mailands und Palermos fortsetzen. Der Tribute to Milano ist unsere Interpretation des geschäftigen Treibens in der eleganten, dynamischen Stadt Mailand, wo man zwischendurch am Tresen eines Cafés schnell einen Espresso trinkt. Der Tribute to Palermo ist dagegen ein kraftvoller, intensiver und vollmundiger Ristretto. Hier haben wir uns von den sizilianischen Straßenmärkten mit ihren farbenfrohen, duftenden Gewürzen inspirieren lassen. Die Kakaoaromen und würzig-pfeffrigen Noten dieses Ristrettos versetzen Kaffeefreunde mitten in einen solchen Markt hinein“, erklärt Karsten Ranitzsch, Head of Coffee, Nespresso.

Kapseln haben spezielles Design | Foto: Redaktion
Kapseln haben spezielles Design | Foto: Redaktion

Beide neuen Sorten sind für die Zubereitung als Ristretto gedacht, doch selbst als Espresso dürften die beiden vielen Kaffeetrinkern noch zu stark sein – zumindest pur. Beide eignen sich laut Hersteller allerdings gut für die Zubereitung mit Milch. Mir kann ein Kaffee normalerweise nicht intensiv genug schmecken, doch in diesem Fall ist er mir bereits bei Espresso-Größe kräftig genug.

Wie schmecken die neuen Sorten?

Tribute to Milano (Intensität 9): Bevor ich meine eigenen Eindrücke schildere, schauen wir uns an, was Nespresso selbst über diese Sorte schreibt. Im Shop wird er als „aromatischer Ristretto aus süd- und mittelamerikanischen Arabicas“ beschrieben, der sich durch „ein sehr aromatisches, mildes und ausgewogenes Aromaprofil, das sich durch die Mischung aus feinen fruchtigen Aromen und süßen Getreidenoten auszeichnet“.

Tribute to Milano | Foto: Redaktion
Tribute to Milano | Foto: Redaktion

Im Test fiel mir zuerst die üppige Crema auf, die nicht gleich wieder verschwindet. Der Kaffee duftet leicht süßlich und nach einer Weile bemerkte ich dezent fruchtige Noten. Beim ersten Kosten wirkte der Tribute to Milano herb, cremig und allgemein kräftig. Leicht abgekühlt kommen die süßlichen Noten gut heraus und sind auch feine Fruchtnoten zu schmecken.

Tribute to Milano | Foto: Redaktion
Tribute to Milano | Foto: Redaktion

Im Nachklang verstärkt sich der cremige Eindruck. Mir gefällt der malzige Geschmack, der lange anhält. Obwohl der Tribute to Milano markant und kräftig ist, macht er insgesamt einen harmonischen Eindruck.

9 Punkte auf der Intensitätsskala | Foto: Redaktion
9 Punkte auf der Intensitätsskala | Foto: Redaktion

Tribute to Palermo (Intensität 11): Die zweite neue Sorte wirkt ein gutes Stück kräftiger als die erste. Im Onlineshop wird die Sorte als ein „vollmundiger Ristretto, der den Gaumen mit einer runden, seidigen Textur verwöhnt“ beschrieben. „Durch ihre intensive Röstung entfaltet diese kräftige Mischung aus afrikanischen Arabicas und Robustas reiche Aromen von Kakao und würzig-pfeffrige Noten.“

Tribute to Palermo| Foto: Redaktion
Tribute to Palermo| Foto: Redaktion

Die Crema ist mindestens so ausgeprägt wie beim Tribute to Milano und bleibt ebenfalls lange erhalten. Neben einem zuckrig-süßen Duft ist da noch etwas anderes. Mir kommt der Gedanke an Paprika.

Tribute to Palermo| Foto: Redaktion
Tribute to Palermo| Foto: Redaktion

Der Geschmack des Tribute to Palermo ist ausgesprochen intensiv, er schmeckt würzig und ein wenig scharf. Etwas abgekühlt sind ganz schwach ausgeprägte Fruchtnoten zu erkennen, die aber schnell einem cremig-milchigen Eindruck mit Kakaogeschmack weichen. Dieser schokoladige Geschmack bleibt lange auf der Zunge – die dabei übrigens etwas schwer wird. Nach einer Weile bemerke ich angenehm dezente Röstnoten.

11 Punkte auf der Intensitätsskala | Foto: Redaktion
11 Punkte auf der Intensitätsskala | Foto: Redaktion

Fazit

Für so kräftigen Espresso- bzw. Ristretto-Geschmack habe ich mir damals meine Nespresso-Maschine zugelegt. Der vollmundige Tribute to Palermo wird allerdings manchem Nespresso-Fan zu stark sein. Dem durchschnittlichen Kaffeetrinker unter Euren Gästen braucht ihr diese Sorte gar nicht erst anzubieten. Angesichts des für beide Sorten geltenden Kapselpreises von 45 Cent wäre das wirklich Verschwendung.

Blick auf die Verpackung | Foto: Redaktion
Blick auf die Verpackung | Foto: Redaktion

Der Tribute to Milano hingegen ist zwar nicht viel weniger kräftig, wirkt dabei aber sehr viel harmonischer. Mir schmeckt er übrigens auch besser. Eine Mischung mit diesem Geschmacksprofil wäre ein gute Ergänzung für das Dauersortiment.

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