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Im Test mit Video: Kapselkaffeemaschine von Leysieffer

Fast zwei Monate lang habe ich die Kapselkaffeemaschine von Leysieffer intensiv getestet, um sie Euch heute vorstellen zu können. Wie üblich gehört zu meinem Testbericht ein ausführliches Video, in dem Ihr sehen könnt, wie das Gerät bedient wird. Zubereiten könnt Ihr damit Espresso. So etwas wie Milchkapseln gibt es bei diesem System nicht.

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Bislang gibt es nur ein Modell, aber drei Farbvarianten. Für meinen Test wurde mir auf meinen Wunsch hin ein Gerät mit rotem Gehäuse zur Verfügung gestellt. In Rot sieht die Maschine wirklich sehr gut aus – die offiziellen Produktbilder werden dem attraktiven Design kaum gerecht. Die anderen beiden Farbvarianten sind Schwarz und Silber.

Frisch zubereitetes Getränk | Foto: Redaktion
Frisch zubereitetes Getränk | Foto: Redaktion

Bevor ich mich weiter für das Design begeistere, erzähle ich Euch etwas über das Wichtigste: den Kaffee. Die Maschine von Leysieffer arbeitet mit einem Brühdruck von 19 bar. Hoher Druck ist wichtig, um echten Espresso (und nicht nur kleine Kaffeeportionen) zu erhalten. An der schönen, feinporigen Crema ist zu erkennen, dass der Druck dafür hoch genug ist. Damit sammelte das Gerät bei mir einen extra Pluspunkt, bevor ich den ersten Espresso gekostet habe.

Die Crema macht einen sehr guten Eindruck | Foto: Redaktion
Die Crema macht einen sehr guten Eindruck | Foto: Redaktion

Intensiver Geschmack

Laut Anbieter gibt es einen „Vorbrüheffekt wie bei professionellen Gastrogeräten“. Da ich in mein Testgerät nicht hineingucken kann, glaube ich das einfach mal. Geschmacklich spielt Leysieffer jedenfalls vorne mit, von der Sorte „Espresso“ und ihrem intensiven Aroma bin ich sogar begeistert.

Schachte mit Kapseln der Sorte "Espresso" | Foto: Redaktion
Schachte mit Kapseln der Sorte „Espresso“ | Foto: Redaktion

Wie allgemein üblich hat auch Leysieffer eine Intensitätsskala. In diesem Fall handelt es sich um eine Skala mit fünf Kapselsymbolen, von denen mehr oder weniger ausgefüllt dargestellt werden. Beim „Espresso“ sind es offiziell vier von fünf Kapseln. Das kommt hin. Zunächst dominieren die herb-krautigen Eindrücke, ganz kurz ist eine Zitrusnote zu schmecken, dann Kakakonoten. Vom Mundgefühl wirkt „Espresso“ leicht mineralisch.

Intensitätsskala auf der Packungsrückseite | Foto: Redaktion
Intensitätsskala auf der Packungsrückseite | Foto: Redaktion

Einen Nachteil hat das Kapselsystem allerdings: Da Leysieffer gerade neu in den Markt für Kapselkaffee einsteigt, ist die Auswahl an Kapselsorten bisher nicht groß. Das ist an sich vollkommen nachvollziehbar, aber mehr als vier verschiedene Sorten hätten es schon sein können, finde ich. Gut ist zumindest, dass mit den Sorten „Espresso“, „Crema“, „Ristretto“ und der in Kürze erhältlichen Sorte „Decaffeinato“ (entkoffeiniert) auf klare Unterscheidbarkeit gesetzt wird.

Gute Balance zwischen ansprechendem Design und Müllvermeidung | Foto: Redaktion
Gute Balance zwischen ansprechendem Design und Müllvermeidung | Foto: Redaktion

Die Sorte „Crema“ ist für die Zubereitung als Lungo gedacht. Hierzu muss man wissen, dass die Kaffeemaschine zwei Ausgabetasten besitzt: große Tasse, kleine Tasse, so kennt man das. Für einen „Crema“ drückt man die Taste für die große Tasse. Als Standardeinstellung sind 100 ml Wasser für die Zubereitung vorgesehen; bei einem „Espresso“ sind es demgegenüber 50 ml.

Leysieffer-Tasse vor der Maschine | Foto: Redaktion
Leysieffer-Tasse vor der Maschine | Foto: Redaktion

Halten wir kurz fest: Ein Lungo ist bei Leysieffer damit kleiner als üblich (verglichen mit anderen Portionskaffeessystemen), ein Espresso größer. Beim Nachmessen im Test musste ich feststellen, dass die Werkseinstellung nicht den in der Anleitung genannten 50 ml bzw. 100 ml entspricht. Das hat mich überrascht, aber es ist nicht wichtig, weil sich die Wassermenge (für jede Taste einzeln) extrem einfach individuell einstellen lässt. Das solltet Ihr in jedem Fall tun. Das Minimum liegt bei 30 ml, das Maximum bei 220 ml.

Ein zweites Highlight – die Sorte „Ristretto“

Fast genauso gut wie die erste Sorte „Espresso“ gefällt mir die Sorte „Ristretto“, die frisch zubereitet einen süßlich-nussigen Duft verströmt. Die feine Crema scheint hier noch fester als bei den anderen beiden Kapselsorten zu gelingen. Das sieht gut aus.

Verpackung der Sorte "Ristretto" | Foto: Redaktion
Verpackung der Sorte „Ristretto“ | Foto: Redaktion

Vom Geschmack her ist „Ristretto“ zuerst malzig-cremig und dabei gleichzeitig zitronig. Dieser Kontrast macht „Ristretto“ interessant. Während die Fruchtnote schnell verfliegt, hält sich der malzig-cremige Eindruck länger. Nach einer Weile kommen Kakaonoten heraus, die im Nachklang dominieren und sich recht lange halten. Erst später machen sich dezente Röstnoten bemerkbar.

Geöffnete Packung der Sorte "Ristretto" | Foto: Redaktion
Geöffnete Packung der Sorte „Ristretto“ | Foto: Redaktion

Lungo-Variante „Crema“

Anders als „Espresso“ und „Ristretto“ begeistert mich „Crema“ zwar nicht, aber die dritte bisher erhältliche Sorte ist insgesamt gut gelungen. Sie duftet leicht leicht süßlich wie Kuchen bzw. Kuchen mit Schokoüberzug.

Kapseln in der Packung | Foto: Redaktion
Kapseln in der Packung | Foto: Redaktion

Gut: Neben deutlich ausgeprägten Getreidenoten ist er ein wenig schokoladig. Säure ist anfangs keine zu bemerken, solange „Crema“ heiß getrunken wird, erst bei Abkühlung. Für einen Lungo ist der Geschmack ziemlich voll und kräftig. Er ist nicht so leicht zu beschreiben, als Stichworte hatte ich mir unter anderem „krautig“, „herb“, „mild“ notiert.

Erst wirkt dieses Getränk sehr cremig, etwas milchig, minimal süßlich, aber später ist es vom Mundgefühl her rau. Der Geschmack hält sich lange. Nach einer Weile kommen schwache Röstnoten hervor.

Was kosten die Kapseln?

Zum Testzeitpunkt im September 2015 verkaufte Leysieffer eine 12er-Packung Kapseln für 3,50 Euro (zuzügl. Versandkosten). Das macht rund 29 Cent pro Kapsel, womit sich Leysieffer preislich im Mittelfeld bewegt. Im Oktober veränderte der Anbieter die Abgabemengen: Seitdem kosten 48 Kapseln 14 Euro. Am Kapselpreis ändert das nichts und vermutlich gibt es einen guten Grund für diese Änderung. Für den Endkunden ist das jedoch ein Nachteil. Möchte er Kapseln mehrere Sorten kaufen, muss er ziemlich viele Kapseln auf einmal bestellen. Immerhin gibt es seitdem das „Mix Paket“ mit 24 Kapseln der Sorte „Crema“ und jeweils 12 Kapseln der Sorten „Espresso“ und „Ristretto“. Ich vermute, dass sich die Zusammenstellung ändert, sobald die Sorte „Decaffeinato“ erhältlich ist. Gut: Erhältlich sind die Kaffeekapseln nicht ausschließlich bei Leysieffer, sondern etwa auch bei Amazon.

Klein und ohne Aluminium

Verglichen mit den meisten anderen Kapselsystemen sind die hier verwendeten Kapseln klein. Für Euren Vorrat benötigt Ihr nur sehr wenig Platz. Verkauft werden die Leysieffer-Kapseln in einfachen, überwiegend in Schwarz gehaltenen Pappschachteln. Das sind keine Design-Wunder, aber sie sehen gut genug aus. Zu bedenken ist: Eine weniger aufwendige Verpackung sorgt für weniger Müll. Hier hat das Unternehmen einen guten Kompromiss gefunden.

Kapseln für die Maschine von Leysieffer | Foto: Redaktion
Kapseln für die Maschine von Leysieffer | Foto: Redaktion

Die Leysieffer-Kapseln enthalten kein Aluminium. Laut Hersteller bestehen sie „aus 100% abbaubarem Kunststoff und können problemlos über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden“. Beim Testen funktionierte die Zubereitung einwandfrei, ich habe keine einzige Kapsel „verloren“. Das ist nicht so selbstverständlich, wie es klingt.

Energiesparmodus und Power-Knopf

Standard ist bei Portionskaffeemaschinen im Jahr 2015 dagegen eine Abschaltautomatik, damit eine Kaffeemaschine nach einer Zubereitung nicht stundenlang ungenutzt eingeschaltet bleibt. Bereits nach fünf Minuten Inaktivität wechselt das hier getestete Gerät in den Energiesparmodus mit einer Leistungsaufnahme von bloß 0,5 Watt (Herstellerangabe). Der Stromsparmodus kann vom Benutzer deaktiviert werden. Fast jedenfalls, denn dann erfolgt der Wechsel nach vier Stunden.

So sieht der Schalter aus | Foto: Redaktion
So sieht der Schalter aus | Foto: Redaktion

Der Ein- und Ausschalter ist relativ gut erreichbar: linke Seite, hinten, ganz unten. Das ist auf jeden Fall besser als an der Rückseite, wie das manch anderer Anbieter von Portionskaffeemaschinen handhabt. Der Schalter selbst macht einen soliden Eindruck.

Gehäuse – mehr als gutes Aussehen

Einen speziellen Namen hat die hier getestete Kaffeemaschine meines Wissens nicht, Leysieffer verkauft sie als „Premium Kapselmaschine“. Der Geschmack der zubereiteten Getränke ist sehr gut, aber mit Blick auf den geringen Funktionsumfang passt „Premium Kapselmaschine“ als Bezeichnung meiner Meinung nach nicht. Das Gehäusedesign immerhin wird dem Premium-Anspruch gerecht. Da es auf dem Markt für Portionskaffeemaschinen allgemein große Verbesserungen gab, sticht das Leyfsieffer-Gerät mit seinem gelungenen Design zwar nicht hervor.

Oberseite der Maschine mit silberfarbenem Gehäuse | Pressebild via ROCK&STARS DIGITAL GmbH
Oberseite der Maschine mit silberfarbenem Gehäuse | Pressebild via ROCK&STARS DIGITAL GmbH

Dennoch gefällt mir die Gestaltung mit den klaren Formen und abgerundeten Kanten extrem gut. Wie eingangs erwähnt: In Rot macht die „Premium Kapselmaschine“ einen sehr guten Eindruck. Wenn Ihr auf der Suche nach einem Geschenk, beispielsweise zu Weihnachten, seid, habt Ihr es jetzt vielleicht gefunden. Dafür spricht auch die besonders einfache Bedienung, aber dazu kommen wir später.

Klares Design mit abgerundeten Ecken | Foto: Redaktion
Klares Design mit abgerundeten Ecken | Foto: Redaktion

Schlank und elegant

Mit ihren Abmessungen von 12,5 cm mal 38,1 cm mal 24,2 cm (Breite x Tiefe x Höhe) benötigt das Gerät am jeweiligen Aufstellungsort wenig Platz. Die geringe Breite ist nicht nur praktisch, sondern trägt entscheidend zum eleganten Erscheinungsbild bei. Sicher, man sieht gleich, dass es sich um ein Kunststoffgehäuse handelt, aber dass ist bei Portionskaffeemaschinen allgemein üblich. Das Gehäuse wirkt stabil, überhaupt scheint diese Kapselkaffeemaschine gut verarbeitet zu sein (soweit ich das von Außen beurteilen kann).

Schlank und elegant - das Gehäuse der Maschine | Foto: Redaktion
Schlank und elegant – das Gehäuse der Maschine | Foto: Redaktion

Fingerabdrücke bleiben auf den glänzenden Flächen zwar gut haften, doch zumindest bei meinem roten Testgerät bemerkt man sie nur, wenn man darauf achtet und nah genug dran ist. Kein Problem also! Die matten, schwarzen Bereiche hingegen sind gegenüber Fingerabdrücken zwar unempfindlich, doch Wasserflecken sieht man dafür leider gut. Ungünstig ist dies vor allem beim Deckel des Wassertanks.

Der Deckel sitzt sehr fest | Foto: Redaktion
Der Deckel sitzt sehr fest | Foto: Redaktion

Ansonsten gefällt mir der Wassertank, der ein Fassungsvermögen von ungefähr einem Liter hat, sehr gut. Er ist stabil, ausreichend groß und lässt sich bestens aus dem Gerät lösen. Das mache ich immer, um frisches Wasser einzufüllen. Alternativ lässt sich der Tank zwar nachfüllen, wenn er an seinem Platz bleibt und man dort den Deckel abnimmt. Ich gieße aber restliches Wasser lieber weg und fülle jeden Tag komplett frisches in den Tank.

Optisch ansprechend und groß genug | Foto: Redaktion
Optisch ansprechend und groß genug | Foto: Redaktion

Deckel sitzt (zu) fest

Der Deckel lässt sich für meinen Geschmack etwas schwer lösen, aber das hat andererseits einen Vorteil: Ich habe es bei anderen Kaffeemaschinen nämlich bereits erlebt, dass der Deckel nur lose über der Öffnung sitzt und er sich deshalb beim Festhalten des Wassertanks versehentlich löst. Wenn man Pech hat, entgleitet einem dann der Wassertank. Das kann hier nicht passieren.

Stabiler Hebel oben am Gehäuse | Foto: Redaktion
Stabiler Hebel oben am Gehäuse | Foto: Redaktion

Der große Bedienhebel an der Maschinenoberseite übertrifft meine Erwartungen. Bei manchen Kapselkaffeemaschinen mit solchen Hebeln muss zwar Kraft bei der Bedienung aufgewendet werden, doch die Mechanik wirkt mitunter nicht so, als ob ihr das auf Dauer gefallen könnte. Bei der Maschine von Leysieffer lässt sich der Hebel so leichtgängig bewegen wie bei keiner anderen bisher getesteten Kapselmaschine. Das ist dann wieder ein Punkt fürs Premium-Feeling.

Oberseite bei hochgestelltem Hebel | Foto: Redaktion
Oberseite bei hochgestelltem Hebel | Foto: Redaktion

Dagegen haben die beiden Bedientasten (große Tasse, kleine Tasse) keinen klar definierten Druckpunkt, sondern wirken ein wenig schwammig. Das passt nicht ganz ins Bild. In den Tasten sind blaue LEDs, über die beispielsweise signalisiert wird, dass die Maschine sich nach dem Einschalten noch aufwärmt. Das sieht nett aus.

Große und kleine Tassen abstellen

Die Tassenabstellfläche kann auf zwei unterschiedliche Tassengrößen eingestellt werden. Für kleine Tassen kommt ein Aufsatz zum Einsatz. Tipp: Für Lungo-Getränke eine zwar ausreichend große, aber nicht hohe Tasse verwenden. Dann müsst Ihr den Aufsatz nicht herausnehmen, wenngleich das im Handumdrehen erledigt ist.

Tassenabstellfläche lässt sich in zwei Positionen nutzen | Foto: Redaktion
Tassenabstellfläche lässt sich in zwei Positionen nutzen | Foto: Redaktion

Für Morgenmenschen: der Sound

Wie eine Kaffeemaschine klingt, gehört zwar nicht zu den wichtigsten Kaufkriterien, aber gleichgültig ist es den wenigsten. Immer wieder liest man in Erfahrungsberichten und Kommentaren über zu laute Kapselmaschinen. Bei dem Gerät von Leysieffer dürfte das nicht passieren, denn es klingt eher sanft und wirkt unaufdringlich. Das ist angenehm und vor allem für den Einsatz am frühen Morgen wichtig. Im Video zu meinem Test erhaltet Ihr davon einen Eindruck.

Wo bleiben die Kapseln?

Im Anschluss an die Kaffezubereitung fallen die verbrauchten Kapseln nach unten in den Auffangbehälter im Inneren der Maschine. In der offiziellen Beschreibung wird das als automatischer Kapselauswurf bezeichnet. Das machen andere Anbieter ebenso, aber das macht es nicht wahr: Damit die Kapseln in den Auffangbehälter fallen, muss man im Anschluss an die Getränkezubereitung den Bedienhebel wieder nach hinten drücken.

Zur Hälfte herausgezogener Auffangbehälter | Foto: Redaktion
Zur Hälfte herausgezogener Auffangbehälter | Foto: Redaktion

Da die Kapseln so klein sind, passen recht viele in den Behälter. Trotzdem solltet Ihr nicht warten, bis er randvoll ist. Im Gegensatz zu Milchkapseln können benutzte Espressokapseln zwar grundsätzlich ein paar Tage liegenbleiben, ohne dass es eklig wird.

Verbrauchte Kapseln im Auffangbehälter | Foto: Redaktion
Verbrauchte Kapseln im Auffangbehälter | Foto: Redaktion

Bei der Leysieffer-Maschine gibt es jedoch eine Besonderheit: Beim Auffangbehälter für die Kapseln gibt es kein extra Körbchen, um die Kapseln von ebenfalls im Auffangbehälter gesammelten Flüssigkeitsresten zu trennen. Die Kapseln liegen hier in der Flüssigkeit. Um diesen Effekt abzumildern, ist der Boden des Behälters nicht eben, sondern in der Mitte erhöht.

Das kann jeder: die Bedienung

Bisher musste ich hier in keinem Test eine zu komplizierte Bedienung bemängeln. Portionskaffeemaschinen zeichnen sich generell durch Unkompliziertheit aus. Trotzdem gibt es Unterschiede. Das hier vorgestellte Gerät lässt sich besonders leicht bedienen, wodurch es sich gut als Geschenk eignet.

Blick in die gut verständliche Anleitung | Foto: Redaktion
Blick in die gut verständliche Anleitung | Foto: Redaktion

Ein Grund für die Einfachheit ist der überschaubare Funktionsumfang. Ihr könnt Espresso oder Lungo zubereiten, keine Kaffeespezialitäten mit Milch wie Cappuccino oder Latte macchiato. (Verwendet dafür einfach einen separaten Milchaufschäumer, der die Milch beim Aufschäumen erhitzt!) Die Bedienungsanleitung ist zwar dünn (ein besseres Faltblatt), aber sehr übersichtlich gehalten. Die Anweisungen im Text sind bestens nachvollziehbar und es gibt ausreichend viele Bilder. Die Schrift ist etwas dünn geraten, aber das ist bei der Konkurrenz meist nicht besser.

Übersichtlich: die Bedienungsanleitung | Foto: Redaktion
Übersichtlich: die Bedienungsanleitung | Foto: Redaktion

Nach dem Einschalten dauert es etwa 30 Sekunden, bis die Leysieffer-Kapselmaschine betriebsbereit ist. Da sind andere aktuelle Geräte deutlich schneller. Tipp: Immer zuerst das Gerät einschalten und in der Zwischenzeit frisches Wasser in den Tank füllen, eine Tasse unter den Auslauf stellen und eine Kapsel aus der Verpackung holen. Wenn Ihr so weit seit, ist die Maschine vermutlich ebenfalls so weit …

Schräg von der Seite auf die Maschine geschaut | Foto: Redaktion
Schräg von der Seite auf die Maschine geschaut | Foto: Redaktion

Im Testzeitraum kostete die „Premium Kapselmaschine“ im offiziellen Onlineshop von Leysieffer sowie bei Amazon 149 Euro (zuzügl. Versandkosten). Gemessen am Funktionsumfang ist das für eine Portionskaffeemaschine nicht billig. Mit Blick auf den moderaten Kapselpreis sollte das aber niemanden abhalten. Nach ein bis zwei Jahren gleicht sich das gegenüber dem Kauf einer billigen Maschine, für die teure Kapseln benötigt werden, aus.

Mein Testfazit

Durch ihr gutes Aussehen, die leichte Bedienbarkeit und den Markennamen Leysieffer empfiehlt sich die „Premium Kapselmaschine“ als Geschenk. Im Test machte das Gerät auf mich einen rundum guten Eindruck. Der einzige Kritikpunkt mit einigem Gewicht ist das bislang kleine Kapselsortiment, aber ich gehe fest davon aus, dass es erweitert wird. Wenn Ihr – nach dem Anschauen meines Videos zum Test – eine zweite Meinung zur neuen Kapselmaschine von Leysieffer erfahren wollt, schaut Euch den Test bei kapsel-ckeck.com an!

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