Cafissimo Embu Kenya im Geschmackstest

Tchibos neuer Grand Classé Caffè Crema vom Mount Kenya

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Embu Kenya ist der Name für Tchibos neueste Kapselsorte für das Cafissimo-System. Der Kaffee für diese Aktionssorte stammt aus dem Anbaugebiet Embu im zentralen Hochland von Kenia.

Für die Transparenz: Der Hersteller hat uns eine 10er-Packung dieser Kapselsorte zum Testen zur Verfügung gestellt.

Nahaufnahme des Cafissimo Embu Kenya als Caffè Crema | Foto: Redaktion

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

„Fruchtbare Vulkanerde, roter Lehmboden, feuchtes Klima mit häufigem Regen und reichlich äquatoriale Sonne bieten den Kaffeekirschen optimale Bedingungen für ihr Wachstum“, schreibt Tchibo über das in 1.500 Metern Höhe gelegene Anbaugebiet Embu am Fuße des schneebedeckten Mount Kenya.

Tchibo Cafissimo Embu Kenya | Foto: Redaktion

Auf der offiziellen Intensitätsskala erreicht Embu Kenya vier von sechs Kapseln. Das Geschmacksprofil bescheibt Tchibo als vollmundig mit einem Hauch von Beeren. Der Hersteller empfiehlt die Zubereitung als Caffè Crema.

Unser Geschmackstest

Der von Tchibo in Aussicht gestellte fruchtige Hauch von Beeren macht sich bereits beim Schnuppern an der Tasse bemerkbar. Während viele Kaffees, die fruchtig duften, etwas säuerlich schmecken, ist dieser eher fruchtig-süßlich. Bei der geschmacklichen Einordnung schwanke ich zwar zwischen Beeren und Kirschen, aber die fruchtigen, leicht spritzigen Aromen sind deutlich zu erkennen – und machen den speziellen Charakter dieser Kapselsorte aus.

Kapseln aus einer Packung Embu Kenya | Foto: Redaktion

Fruchtig-herbe Sorten aus dem Osten Afrikas hat Tchibo zum Glück immer wieder im Angebot. Die herbe Komponente ist beim Embu Kenya allerdings weniger intensiv. Dadurch wirkt der Kaffee eleganter und weicher. Dazu passt, dass es zwar eine würzige, leicht pfeffrige Note gibt, sich diese allerdings im Hintergrund hält. Keiner der Geschmackseindrücke dominiert; diese Ausgewogenheit macht Embu Kenya für mich interessant.

Embu Kenya als Espresso zubereitet: Fruchtiger! | Foto: Redaktion

Wenn Ihr es mal ganz besonders beerig mögt, bereitet den Embu Kenya testweise als Espresso zu. Der intensive fruchtige Eindruck ist beim ersten Mal etwas irritierend, aber probieren lohnt sich: Es wird nicht zu säuerlich.

Zubereitung des Embu Kenya als Latte macchiato | Foto: Redaktion

Für Milchkaffeegetränke kann ich Embu Kenya nicht empfehlen. Die feinen Aromen und der elegante Charakter gehen im Milchschaum fast völlig unter.

Sieht gut aus, lohnt sich aber nicht: Embu Kenya als Latte macchiato | Foto: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

Wie bei allen Cafissimo-Produkten stammt der Rohkaffee aus nachhaltigem Anbau. Embu Kenya trägt das Siegel der Rainforest Alliance.

Das Sieger der Rainforest Alliance | Foto: Redaktion

Preis im Testzeitraum

Eine 10er-Packung dieser Sorte kostet 3,99 Euro. Verkaufsstart war am 27. November. Diese Kapseln sind nur erhältlich solange der Vorrat reicht.

10er-Packung Kenya Embu für Cafissimo-Maschinen | Foto: Redaktion

Fazit

Embu Kenya schmeckt fruchtig-herb. Dabei ist er weder säuerlich noch bitter. Für eine Caffè Crema-Sorte ist der Geschmack überdurchschnittlich intensiv, wobei die verschiedenen Geschmacksnoten gut ausbalanciert sind.

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