Café do Brasil von Tchibo im Geschmackstest

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Kann ein günstiger Kaffee Geschmacksweltmeister werden? Das hat sich Tchibo mit dem neuen „Café do Brasil“ vorgenommen. Ich habe eine Testpackung dieser Sonder-Edition zum Testen bekommen.

Ich bin kein Fußballfan und werde kein einziges Spiel der bevorstehenden WM verfolgen. Bei Brasilien denke ich deshalb auch 2014 nicht zuerst an Fußball, sondern an Kaffee. Denn was das angeht, ist Brasilien Exportweltmeister und zwar mit großem Abstand! So gut wie jeder Kaffeetrinker in Deutschland genießt in den nächsten Wochen einen Schluck Brasilien.

Kaffee aus Brasilien ist also keine Besonderheit wie beispielsweise Kaffee aus Jamaica. Für unsere Grundversorgung mit bezahlbarem Kaffee ist Brasilien nahezu unverzichtbar und Dank der vielen unterschiedlichen Anbaugebiete ist für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei.

Café do Brasil im Geschmackstest | Foto: Redaktion
Café do Brasil im Geschmackstest | Foto: Redaktion

Nur für kurze Zeit erhältlich

Mit der Sonder-Edition „Café do Brasil“ bietet Tchibo „nur für kurze Zeit“ eine Mischung an, die trotz ihres niedrigen Preises besonders gut schmecken soll. Schon klar, der Claim „unser Geschmacks-Weltmeister“ wurde mit Blick auf die Fußball-WM gewählt, das passt halt gut. Dennoch: Wenn das Unternehmen seine neueste Kaffeemischung mit so großen Worten anpreist, sollte besser etwas dahinterstecken. Dazu gleich!

Café do Brasil | Grafik: Tchibo (via E-Mail)
Café do Brasil | Grafik: Tchibo (via E-Mail)

Einzelheiten zur Herkunft macht Tchibo nicht: „Mit unserer limitierten Sonder-Edition präsentieren unsere Experten einen Kaffee aus ausgewählten Arabicas der besten Anbaugebiete Brasiliens“, steht reichlich vage hinten auf der Verpackung. Über den zu erwartenden Geschmack wird ebenfalls wenig verraten; mehr als der deutliche Hinweis“ harmonisch-mild“ ist nicht zu finden. Hier kann ich Euch mit meinem Geschmackstest helfen.

Gemahlener Kaffee

Da es sich beim „Café do Brasil“ um bereits gemahlenen Kaffee handelt, habe ich meinen Geschmackstest nicht mit einer Stempelkanne, sondern mit einer Filterkaffeemaschine durchgeführt. So eine einfache elektrische Kaffeemaschine werden schließlich die meisten Käufer dieser Sonder-Edition zur Zubereitung verwenden.

Verkaufsverpackung der Aktionssorte | Foto: Redaktion
Verkaufsverpackung der Aktionssorte | Foto: Redaktion

Nach dem Öffnen der ersten Testpackung stiegen meine Erwartungen an den „Café do Brasil“, denn der Duft des Kaffeemehls war kräftiger und vielschichtiger, als ich es erwartet hatte. Vor allem die intensive süßliche Note, die mich an frischen Kuchen erinnert, war eine Überraschung. Sehr schön: Beim Schnuppern am gerade zubereiteten Kaffee verstärkt sich dieser Eindruck sogar.

Wie schmeckt dieser Kaffee?

Zu meiner Freude wurde die dadurch geweckte Erwartung beim Geschmackstest erfüllt. Der „Café do Brasil“ hat eine leicht süßliche, schokoladige Note. Die ebenfalls vorhandene zarte Zitrusnote kontrastiert die Schokoladennote sehr gut. Kühlt der Kaffee ab, schmeckt er fruchtiger und weniger bitter – wobei der „Café do Brasil“ schon zu Anfang nicht besonders bitter wirkt.

Café do Brasil im Geschmackstest | Foto: Redaktion
Café do Brasil im Geschmackstest | Foto: Redaktion

Sein relativ kräftiger Geschmack hat mich dennoch (angenehm) überrascht, das ließ die Ankündigung als „harmonisch-mild“ nicht vermuten. Was das angeht: Harmonisch ist er, als mild würde ich ihn nicht bezeichnen. Was vielen (einschließlich mir) gefallen dürfte: Der „Café do Brasil“ ist im Abgang nur schwach bitter, wenn er etwas abgekühlt ist sogar gar nicht mehr bitter im Nachgeschmack. Durchweg erhalten bleibt einem das leicht mineralische Mundgefühl. Ich finde es gut, aber wer sonst meist billige Supermarkt-Mischungen trinkt, ist das nicht gewöhnt.

Café do Brasil im Geschmackstest | Foto: Redaktion
Café do Brasil im Geschmackstest | Foto: Redaktion

„Geschmacks-Weltmeister“ wird Tchibo mit dem neuen „Café do Brasil“ vielleicht nicht. Bei einem Preis von nur 3,99 Euro für das Pfund (2 mal 250 Gramm) kann sich der Anbieter aber Hoffnungen auf den Pokal als Preis-Leistungs-Sieger machen. Kurz gesagt: Schmeckt so gut wie Kaffee, der zum doppelten Preis verkauft wird.

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