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Starbucks-Kaffee aus dem Supermarkt

Gemeinsam mit Kraft Foods bringt Starbucks einige seiner Kaffeeprodukte in Kürze in deutsche und französische Supermärkte. Die Partnerschaft der beiden Konzerne geht auf das 1998 zurück.

Starbucks verkauft in den eigenen Filialen bisher schon Kaffee für die Zubereitung zuhause. Zusammen mit Kraft Foods möchte die Kaffeekette abgepackten Kaffee in Supermärkte in Deutschland und Frankreich bringen. Zu kaufen sein werden ganze Bohnen, Kaffeepulver sowie Tassimo-T-Discs.

Schon im laufenden Monat kommen die Kaffeeprodukte von Starbucks in die französischen Monoprix-Supermärkte, wobei vor allem ausgewählte Geschäfte im Großraum Paris sowie anderen wichtigen Städten die Produkte in ihr Sortiment aufnehmen werden. Die „Supermarkt-Einführung“ von Starbucks-Kaffee in Deutschland wird erst im April vollzogen. Dafür gibt es hierzulande weit mehr Kaffeehäuser der Kaffeekette: 48 in Frankreich, 142 in Deutschland.

Quelle: Starbucks
Quelle: Starbucks

Die Tassimo-T-Discs für die Kaffeemaschinen sollen bundesweit erhältlich sein, der gemahlene Starbucks-Kaffee und die Kaffeebohnen werden dagegen nur in ausgewählten Supermärkten zu bekommen sein.

„Europa verfügt über eine starke, lebendige Kaffeekultur, und wir sind stolz darauf, unseren Beitrag leisten zu können, indem wir Verbrauchern erstklassigen Starbucks®-Kaffee für den Genuss zuhause anbieten“, wird Rich DePencier, Vizepräsident von Starbucks Global Consumer Products, International zitiert. „Unser Geschäft für Verbraucherprodukte ist wichtig für den Gesamterfolg des Unternehmens, und wir setzen uns dafür ein, Verbraucher in unseren Filialen und in Supermärkten in ganz Europa am Starbucks-Erlebnis teilhaben zu lassen.“

Die Zusammenarbeit zwischen Starbucks und Kraft Foods ist nicht neu. Schon 1998 schlossen die beiden Unternehmen ein Marketing- und Vertriebsabkommen, um den Kaffee der Kaffeekette in die amerikanischen Supermärkte zu bringen.

Quelle: Kraft Foods
Quelle: Kraft Foods

Die Kaffee-Produkte für zuhause nach der Einführung in den USA, Kanada, Irland, Großbritannien und der Schweiz nun nach Frankreich und Deutschland zu bringen, erscheint für den Kaffee-Konzern in zweifacher Hinsicht sinnvoll: Der Bekanntheitsgrad von Starbucks ist durch die zahlreichen Filialen schon sehr groß. Die bestehende Produktlinie stärker außerhalb der eigenen Kaffeebars zu verkaufen, wäre schon ohne Wirtschaftskrise, unter der auch Starbucks leidet, sinnvoll. In der aktuellen Situation sind zusätzliche Erlösquellen für den Kaffee-Anbieter besonders wichtig.

Zudem wohnt nicht jeder Starbucks Fan in der Nähe einer Filiale, womit zusätzliche Verkaufsstellen für Starbucks-Kaffee geradezu eine Versorgungslücke schließen, auch wenn die Auswahl der Kaffeesorten längst nicht so groß wie in einem Starbucks Coffee House sein wird.

Quelle: Pressemitteilung von Starbucks und Kraft Foods auf Business Wire

Wie sieht es bei den Kaffeefans hier im Blog aus? Freut Ihr Euch darauf, bald Kaffee von Starbucks im Supermarkt kaufen zu können? Oder meint Ihr, für das Starbucks-Erlebnis müsse man schon in eine Filiale der Kaffeekette gehen?

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