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Faire Woche bei Starbucks

Die Kaffeekette Starbucks engagiert sich schon lange für nachhaltiges Wirtschaften und fairen Handel. Ab dem nächsten Jahr möchte man noch besser werden. Außerdem unterstützt Starbucks die "Faire Woche" von Fairtrade.

Wer in den letzten Tagen bei Starbucks war, hat die die Hinweise auf die „Faire Woche“ vermutlich schon gesehen, die jetzt in den Filialen auf eine Fairtrade-Aktion hinweisen. Und wer sich bei Starbucks nicht nur Kaffee kauft, sondern etwas mehr Interesse am Unternehmen hat, wird wissen, dass sich der Kaffee-Konzern schon lange für die Themen fairen Handel und nachhaltiges Wirtschaften engagiert.

Da ist allerdings noch Luft nach oben, das weiß man auch bei Starbucks. Diese Woche hat die Kaffeekette einen weiteren Schritt nach vorne angekündigt. Eine Pressemitteilung aus dieser Woche beginnt so: „Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) und TransFair e.V. geben bekannt, dass ab März 2010 jeder Espresso, Cappuccino, Caffè Latte, Mocha sowie alle weiteren Espresso-Spezialitäten, die in Deutschland und allen anderen europäischen Märkten serviert werden, sowohl Starbucks[TM] Shared Planet[TM] als auch Fairtrade zertifiziert sein werden. Starbucks ist der weltweit größte Abnehmer von Fairtrade Kaffee. Die Zertifizierung der Espresso-Spezialitäten wird für eine Erhöhung der weltweiten Zahlungen an Kleinbauern auf 2,8 Millionen Euro sorgen.“

Diese Ankündigung steht nicht alleine, sondern gehört zu einer weltweiten Zusammenarbeit „mit Fairtrade, deren Aufgabe als internationale Organisation es ist, die Fairtrade Standards auf globaler Ebene zu entwickeln“, wie es im Text heißt. „Die Verpflichtung trägt dazu bei, den Einkauf von Fairtrade-zertifiziertem Kaffee bis Ende 2009 auf 18 Millionen Kilogramm zu verdoppeln. Bereits seit August sind in Großbritannien und Irland alle Espresso-Spezialitäten Starbucks[TM] Shared Planet[TM] und Fairtrade zertifiziert. Starbucks[TM] Shared Planet[TM] umfasst das Engagement für nachhaltigen Kaffeeanbau und gerechten Handel, Schutz der Umwelt und aktive Einbindung in die Gemeinden.“

„Starbucks und Fairtrade können auf eine langjährige Kooperation bei der Unterstützung von Kleinbauern und deren Gemeinden in den Kaffeeanbauregionen zurückblicken“, äußerte Mitte der Woche Rob Cameron, CEO von FLO International, während der Internationalen Fairtrade Konferenz IFC in Berlin. „Die wegweisende Verpflichtung von Starbucks, ab März 2010 ausschließlich Fairtrade zertifizierte Espresso-Spezialitäten zu servieren, ist ein weiterer Schritt dazu, Verbraucher in Europa für fair gehandelte Produkte zu gewinnen.“

„Ich freue mich auf die Einführung der Starbucks[TM] Shared Planet[TM] und Fairtrade Zertifizierung aller unserer Espresso-Spezialitäten in den Coffee Houses in Europa“, erklärte Buck Hendrix, President von Starbucks für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. „Aktuell kommen jede Woche mehrere Millionen Gäste in unsere Coffee Houses. Mit dieser Ankündigung können wir zusammen mit Fairtrade und unseren Gästen unsere Größe nutzen, um etwas Gutes zu tun. Starbucks hat sich seit jeher zu nachhaltig angebautem und gerecht gehandeltem Kaffee verpflichtet. Unsere fast zehnjährige Zusammenarbeit mit Fairtrade unterstreicht dieses Bekenntnis.“

Ein Beispiel für die Zusammenarbeit des Kaffee-Konzerns mit Fairtrade ist die Unterstützung von Farmern über die Angebote von FLO und die Starbucks Farmer Support Center in Costa Rica und Ruanda. In erster Linie soll der Zugang zu Farmer-Darlehen sowie zu technischer Unterstützung verbessert werden. Außerdem arbeiten Fairtrade und Starbucks an der Integration ihrer Zertifizierungssysteme für den Kaffeeeinkauf, wodurch die positiven Wirkungen beider Programme verstärkt und bei den Farmern die Kosten verringert werden sollen.

Seit Starbucks im Jahr 2002 nach Deutschland kam, arbeitet der Konzern eng mit Fairtrade zusammen. „Wir freuen uns über die Entscheidung von Starbucks, die Kleinbauern in den Kaffeeanbauländern noch stärker zu unterstützen“, erklärte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e. V., der deutschen Organisation von Fairtrade. „Immer mehr Studien zeigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher soziale Unternehmensverantwortung in ihrem Einkaufsverhalten wertschätzen. Ab März 2010 werden wir gemeinsam Fairtrade in allen Starbucks Filialen sichtbar machen.“

Wer in den Filialen von Starbucks als Fairtrade zertifizierten Bohnenkaffee trinken oder kaufen möchte, kann dies schon seit 2002 tun, indem er zu Café Estima greift. Zudem tragen alle Espresso-Spezialitäten die Starbucks Shared Planet Zertifizierung, eine Verpflichtung von Starbucks für nachhaltiges Wirtschaften.

Und die „Faire Woche“, worum geht es dabei? Die „Faire Woche“ wird vom 14. bis 27. September von Fairtrade organisiert. Starbucks unterstützt die „Faire Woche“. In der Presseinformation steht dazu: „Während dieser Zeit gibt es in den Coffee Houses in Deutschland verschiedene Aktionen rund um den nachhaltig angebauten und gerecht gehandelten Kaffee von Starbucks. Am Freitag, den 25. September, schenken die Partner von Starbucks während des „Tag des Kaffees“ kostenlos den Fairtrade zertifizierten Café Estima aus. Außerdem beteiligt sich Starbucks an der Kaffee.Pause.Fair Aktion zwischen 10 Uhr und 11 Uhr. Starbucks wird in diesem Zeitraum über 10.000 Tassen Café Estima ausschenken. Ziel ist es, einen Weltrekord aufzustellen und gemeinsam mit den Fairtrade Partnern mindestens 100.000 Tassen fair gehandelten Kaffee zu servieren.“

Ausführliche Infos über die „Faire Woche“ gibt es auf www.faire-woche.de.

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