Tchibo Fazenda Ipanema im Geschmackstest

Privat Kaffee Rarität No. 5/2017

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Seit Ende Oktober verkauft Tchibo die Sorte „Fazenda Ipanema“, die fünfte „Privat Kaffee Rarität“ in 2017. Für die Transparenz: Der Anbieter hat mir ein Päckchen dieser Kaffeesorte für meinen Test zur Verfügung gestellt.

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Die Bohnen für die neue Privat Kaffee Rarität stammen aus Brasilien, vom Verbund Ipanema Coffees, einem Zusammenschluss von drei Kaffeefarmen, wobei Tchibo den größten Teil von der Partnerfarm Rio Verde erhalten hat. Kaffeeanbau gibt es dort seit über Hundert Jahren.

„Samtig mild mit einem Hauch von Haselnuss“, schreibt Tchibo über den Geschmack seiner Privat Kaffee Rarität No. 5/2017.

Key Visual zum Fazenda Ipanema | Grafik: Tchibo (Pressebild)

Unser Geschmackstest

Aus der frisch geöffneten Packung riecht es zuckrig-fruchtig; das erinnert mich an Aprikose.

Kaffeebohnen der Privat Kaffee Rarität 5/2017 | Foto: Redaktion

Ein Espresso, frisch aus dem Vollautomaten, hat ebenfalls etwas von diesem zuckrig-fruchtigen Duft. Doch der Duft ist weicher, runder eher wie bei Bonbons, Kuchen oder Karamell. Der Hauch von Haselnuss, den der Anbieter für diese Sorte in Aussicht stellt, lässt sich hier bereits erschnuppern.

Fazenda Ipanema frisch aus dem Kaffeevollautomaten | Foto: Redaktion

Wie bei den meisten Privat Kaffee Raritäten von Tchibo gerät der Espresso etwas zu fruchtig im Geschmack, den meisten dürfte er zu säuerlich sein. Aber das gilt nur für die kleine Tasse: Ein Espresso Lungo ist zwar fruchtig-herb, aber durchaus zu empfehlen. Der weiche, bonbonartige, leicht süße Geschmack macht sich erst im Anschluss daran bemerkbar. Im Abgang ist der Espresso Lungo samtig-weich und – wenn man es weiß – auch ein wenig haselnussig.

Tasse mit Fazenda Ipanema | Foto: Redaktion

Ähnlich verhält es sich bei der Zubereitung als Caffè Crema. Hier macht der Fazenda Ipanema im Abgang eher einen milchig-cremigen, fein-herben Eindruck. In beiden Zubereitungsvarianten ist der Kaffee auffallend wenig bitter.

Zubereitung als Americano | Foto: Redaktion

Mein Favorit ist in diesem Fall allerdings die Zubereitung als Americano, also als nachträglich mit reichlich heißem Wasser verdünnter Espresso. Anfangs schmeckt der Fazenda Ipanema dabei fruchtig-süßlich, fast spritzig, wirkt aber weniger säuerlich. Ich mag den intensiven, herb-fruchtigen Geschmack. Wie beim Lungo und Caffè Crema machen sich im Nachklang nur sehr dezente Röstaromen bemerkbar.

Fazenda Ipanema als Milchkaffeegetränk aus dem Vollautomaten | Foto: Redaktion

Erst bei den Zubereitung von Caffè Latte, Cappuccino und Latte macchiato kann der Fazenda Ipanema eine ganz andere Seite zeigen und für einen würzig-cremigen Gesamteindruck sorgen.

Milchkaffeegetränk aus dem Vollautomaten | Foto: Redaktion

Seine weiche, runde Süße lässt sich durch die Milch hindurch schmecken. Fazenda Ipanema ist eine gute Wahl, wenn Ihr bei Milchkaffeegetränken keinen bitteren Kaffee mögt, wie das bei zahlreichen dunkel gerösteten Mischungen für Espresso sonst häufig der Fall ist.

Latte macchiato mit der Privat Kaffee Rarität 5/2017 zubereitet | Foto: Redaktion

Tchibos neue Privat Kaffee Rarität ist gut geeignet für die Zubereitung mit der elektrischen Filterkaffeemaschine. Bereits beim ersten Schnuppern fällt auf, dass es deutlich weniger fruchtig als bei den Espressovarianten riecht. Dafür erinnert mich der würzige Duft entfernt an Lakritz. Als Filterkaffee schmeckt Ipanema Fazenda auch deutlich weniger fruchtig. Trotzdem ist es eine fruchtig-herbe Note, die den Gesamteindruck dominiert. Dazu hatte ich kein dermaßen samtig-weiches Mundgefühl erwartet. Das ist interessant!

Fazenda Ipanema aus der Filterkaffeemaschine | Foto: Redaktion

Die süßlichen Anteile habe ich hier zunächst gar nicht bemerkt. Aber sie sind da, ganz schwach. Erst nach zwei bis drei Minuten machen sich im Nachklang rauchige Noten bemerkbar. Haselnuss habe ich bei dieser Zubereitungsart nicht herausschmeckt.

Preis im Testzeitraum

Für ein halbes Pfund verlangt Tchibo 5,49 Euro. Der Verkauf läuft nur so lange, wie der Vorrat reicht. Auf der Verpackung ist das Siegel der Rain Forest Alliance.

Fazenda Ipanema eignet sich gut für Milchkaffeegetränke | Foto: Redaktion

Fazit

Der Fazenda Ipanema schmeckt fruchtig-herb und hat eine weiche Süße mit einem Hauch von Haselnuss. Er eignet sich gut für die Zubereitung von Milchkaffeegetränken, wenn diese würzig-cremig und weniger bitter schmecken sollen.

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