Koldbrew Pure im Test

Kalt gebrühter Single-Origin-Kaffee aus Peru

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Koldbrew nennt das Berliner Start-up Philosoffee ein kalt gebrühtes Kaffeegetränk. Es wird in kleinen schicken Flaschen verkauft, die gut in der Hand liegen. Für meinen Geschmackstest habe ich mir ein Viererpack zuschicken lassen.

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

„Mit 70 % weniger Säure als heißgebrühter Kaffee hat er einen natürlich süßen, aromatisch-milden Geschmack“, ist auf der Herstellerwebsite zu lesen. Von einem milden Aroma von Zitrusnoten, Apfel, Nuss und Nougat ist die Rede. In der Produktentwicklung wird mit Experten von Bonanza Coffee Roasters aus Berlin zusammengearbeitet.

Für die Zubereitung wird nachhaltig produzierter Single-Origin-Kaffee aus Peru (Cajamarca,St. Ignacio, Höhenlage: 1.600 bis 1.850 Meter, Typica & Caturra Blend) verwendet. Ausgewählte Kaffeebohnen, Wasser und viel Zeit sind die einzigen Zutaten. Damit sich die Aromen vollständig entfalten, nimmt man sich 12 bis 24 Stunden Zeit für die Extraktion.

Das Flaschenetikett des Kaffeegetränks | Foto: Redaktion

Philosoffee bezeichnet das Bio-zertifizierte Getränk als Alternative zu überzuckerten Energydrinks. Es enthalte bis zu dreimal mehr Koffein.

Koldbrew in Falsche und Glas | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Der Duft erinnert mich an sehr dunkle Schokolade mit hohem Kakao- und niedrigem Zuckeranteil. Und tatsächlich: Koldbrew Pure erinnert vom Geschmack her an Bitterschokolade. Vorher allerdings schmeckt das Getränk spritzig-fruchtig.

Es wirkt ziemlich säuerlich, aber das hat mich nur beim ersten Kosten gestört. Jetzt weiß ich, dass dieser Geschmackseindruck nur ganz kurz anhält und anschließend die Kakaonoten dominieren. Der langanhaltende Nachgeschmack ist das Beste an Koldbrew. Sehr angenehm, macht allerdings Lust auf Schokolade oder Schokoeis.

Mit Zucker oder Süßstoff schmeckt Koldbrew Pure ebenfalls | Foto: Redaktion

Der Geschmack dunkler Schokolade ohne die entsprechend starke Süße irritiert zunächst, aber hier lässt sich Abhilfe schaffen, indem man Zucker hinzufügt. Dann passt der Geschmack auch besser zum Schokoladenduft. Ein Zusatzvorteil dabei ist, dass sich mit dem Zucker der fruchtige Geschmack überdecken lässt – für den Fall, dass man den nicht so mag.

Als Alternative kommt Milch infrage. Damit verschwindet die säuerliche Note ebenfalls. Erstaunlich: Selbst bei einem Mischverhältnis, bei dem der Milchanteil den Kaffeeanteil überwiegt, bleibt noch etwas vom Kaffeegeschmack übrig. Ihr könnt also großzügig sein!

Was sonst noch wichtig ist

Bis zum 20. November läuft auf der Plattform startnext.com ein Crowdfunding, mit dem die Produktion einer zweiten Geschmackssorte angeschoben werden soll. Es handelt sich um eine Kombination aus Koldbrew und Tonic Water fertig gemixt in einer Flasche.

Die Karte rechts weist auf das Crowdfunding für die neue Sorte hin | Foto: Redaktion

Preis im Testzeitraum

Koldbrew wird in Viertelliterflaschen verkauft. Im Onlineshop des Herstellers kostet ein 4er-Pack 12 Euro, ein 12er-Pack 36 Euro.

Teil einer Flasche Koldbrew Pure und ein Ausschnitt einer Promo-Karte | Foto: Redaktion

Wo bekommt man den Kaffee?

Die Philosoffee-Getränke gibt es im hauseigenen Onlineshop, im Bio-Fachhandel sowie ausgewählten Bars und Cafés.

Fazit

Die kleinen handlichen Flaschen mit Koldbrew sehen schick aus. In dieser Form hat kalt gebrühter Kaffee das Zeug, als Party- und Lifestyle-Getränk aus der Nische herauszukommen. Wer Kaffee bereits in anderer Form kalt genießt, beispielsweise als Eiskaffee, dürfte mit dem Geschmack von Koldbrew schnell warmwerden.

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