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Test: Tchibo Rarität No.3/2020 Pitalito Colombia

Für kurze Zeit verkauft Tchibo die Rarität Nummer 3 in 2020: Pitalito Colombia. Der Kaffee schmeckt fruchtig-herb und sanft würzig. Ich habe den Kaffee in den letzten Wochen intensiv getestet.

Die Rarität No. 3 in 2020 verkauft Tchibo seit dem 8. Juni unter dem Namen Pitalito Colombia. Den Namen hat die neue Rarität von der Gemeinde Pitalito im Departamento Huila in Kolumbien, wo das Anbaugebiet liegt.

Für die Transparenz: Der Anbieter hat mir eine Packung mit ganzen Bohnen für meinen unabhängigen Test zur Verfügung gestellt.

Pitalito Colombia bereit für den Geschmackstest | Foto: Redaktion

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Tchibo lobt die nährstoffreichen Böden und das feucht-warme Klima der angrenzenden Anden im Anbaugebiet. Dieses liegt auf einer Höhe von 1.500 bis 1.950 Metern und bietet dem Anbieter zufolge beste Bedingungen für nachhaltigen Kaffeeanbau.

Tchibo-Pressebild: Credit Olam International Mood 1

Laut Tchibo bietet der Pitalito Colombia ein harmonisch-würziges Aroma und Anklänge von Pfirsich. Auf der offiziellen Intensitätsskala des Herstellers erhält die dritte Rarität dieses Jahres vier von sechs Bohnen.

Geschmacksprofil auf der Verpackungsrückseite | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Duft

Aus der frisch geöffneten Packung duftet es frisch-fruchtig und süßlich wie Pfirsich; das ist bereits beim ersten Hineinschnuppern in die Packung deutlich zu merken. Außerdem riechen die Kaffeebohnen würzig und etwas nussig.

Blick in die frisch geöffnete Packung | Foto: Redaktion

Der frisch zubereitete Kaffee duftet sanft-fruchtig, leicht süßlich und würzig …

Pitalito Colombia frisch zubereitet in der Glastasse | Foto: Redaktion

Geschmack

Als Lungo aus dem Vollautomaten schmeckt der Pitalito Colombia sanft-würzig, ganz kurz außerdem fruchtig-herb. Im Abgang nehmen die herben Noten nur wenig zu. Am Ende gibt es jedoch moderate Röstnoten, die meiner Meinung nach das Geschmackserlebnis passend abrunden, aber nicht jedermanns Geschmack sein dürften.

Pitalito Colombia als Lungo aus dem Vollautomaten | Foto: Redaktion

Vom Mundgefühl her ist der Pitalito Colombia als Filterkaffee anfangs deutlich sanfter als der Lungo aus dem Vollautomaten, aber dann überraschend herb im Abgang – was aber nicht schlecht ist.

Pitalito Colombia wird als frischer Filterkaffee eingegossen | Foto: Redaktion

Im Vergleich zum Lungo ist der Pitalito Colombia aus der elektrischen Filterkaffeemaschine viel weniger fruchtig – aber es gibt einen kurzen fruchtigen Moment: Im Gegensatz zum Lungo aus dem Vollautomaten ist hier nur ganz wenig Säure zu bemerken, die fruchtigen Noten gehen eher ins Süßliche. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Röstnoten hier ziemlich schwach sind.

Fertiger Kaffee aus der Stempelkanne wird in Glastasse gegossen | Foto: Redaktion

Kräftiger und vor allem aromatischer als das Ergebnis aus der elektrischen Filterkaffeemaschine schmeckt die Rarität bei Verwendung einer Stempelkanne. Der kräftige, fruchtig-herbe Geschmack sagt mir zu. Im Nachklang halten sich die fruchtigen Eindrücke viel länger als beim Filterkaffee und beim Lungo aus dem Vollautomaten. Die Röstnoten sind hier im Vergleich etwas schwächer ausgeprägt.

Was sonst noch wichtig ist

Die Rarität No. 3 in 2020 ist nur erhältlich solange der Vorrat reicht. Ein halbes Pfund ganze Bohnen kostet 5,49 Euro.

Auf den Verpackungen ist das Siegel der Rainforest Alliance.

Verkaufsverpackung und Key Visual des Pitalito Colombia | Foto: Redaktion

Fazit

Dem durchschnittlichen Kaffeekonsumenten dürfte der Pitalito Colombia als Filterkaffee mehr zusagen, doch mir gefällt er aus dem Vollautomaten sehr viel besser. Mein Favorit ist diesmal der Kaffee aus der Stempelkanne, weil die Geschmackseindrücke so intensiv und ausgewogen sind. Wer sonst nur billigen Supermarktkaffee trinkt, könnte von den starken Fruchtnoten bei dieser Zubereitungsmethode irritiert sein.

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