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Tchibo Rarität No.5 Jabiru im Geschmackstest

Die Bohnen von Tchibos fünfter Rarität in diesem Jahr stammen aus Mittelamerika. Nussschokolade und Trauben - daran erinnert der Geschmack von Jabiru Guatemala.

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Die Rarität No. 5 in 2020 verkauft Tchibo seit dem 12. Oktober unter dem Namen Jabiru Guatemala. Den Namen hat die neue Rarität von einem südamerikanischen Storchenvogel, der im Nordwesten des Landes zu Hause ist.

Rarität No. 5/2020 bei der Zubereitung in der Stempelkanne | Foto: Redaktion

Für die Transparenz: Der Anbieter hat mir eine Packung mit ganzen Bohnen für meinen unabhängigen Test zur Verfügung gestellt.

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Die Bohnen für die fünfte Rarität in 2020 stammen aus der Gemeinde Unión Cantinil im Nordwesten Guatemalas. Dort, auf einer Höhe von 1.500 bis 1.800 Metern, gibt es fruchtbare Vulkanböden und die von Hand gepflückten Kaffeekirschen können von der Sonne auf natürliche Weise getrocknet werden. Laut Tchibo erhalten die Kaffeekirschen so einen besonderen, schokoladigen Geschmack.

Kaffeebohnen beim Trocknen | Foto: Tchibo (Pressebild)

Den Geschmack der Rarität No. 5/2020 beschreibt Tchibo als „vollmundig-aromatisch mit Noten von getrockneten Trauben und Schokolade“. Auf der herstellereigenen Intensitätsskala erhält der Jabiru Guatemala vier von sechs Bohnen.

Geschmacksprofil auf der Verkaufsverpackung des Jabiru Guatemala | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Au der frisch geöffneten Packung duftet es nach Traube und Schokolade – sehr frisch, sehr intensiv, sehr angenehm. Der Duft des frisch zubereiteten Jabiru Guatemala erinnert mich an süße Trauben und Schokolade.

Blick auf die Kaffeebohnen der frisch geöffneten Packung | Foto: Redaktion

Bei der Zubereitung mittels Filterkaffeemaschine ist der Duft eher kuchig-süßlich, so wie bei Rosinenkuchen. Der heiße Kaffee aus der Stempelkanne hat einen deutlich überdurchschnittlich fruchtig-süßen Duft.

Aus dem Vollautomaten
Bei der Zubereitung mittels Vollautomat hat der Jabiru Guatemala einen intensiven, deutlich herben (aber nicht bitteren) Geschmack – aromatisch und vielseitig. Die fruchtigen Noten sind sowohl säuerlich als auch süß.

Jabiru Guatemala als Lungo aus dem Kaffeevollautomaten | Foto: Redaktion

Als Lungo aus dem Kaffeevollautomaten hat Tchibos Rarität No. 5/2020 Geschmack – allerdings nicht so viel wie bei der Zubereitung mit der elektrischen Filterkaffeemaschine und der Stempelkanne.

Jabiru Guatemala als Espresso an einem sonnigen Tag | Foto: Redaktion

Als Espresso ist der Jabiru Guatemala zwar sehr fruchtig, jedoch nicht so säuerlich wie erwartet. Ich kann den Espresso mit Genuss trinken. Angenehm ist der nuss-schokoladige Abgang.

Mit der elektrischen Filterkaffeemaschine zubereitete Portion des Jabiru Guatemala | Foto: Redaktion

Aus klassischen Filterkaffeemaschine
Als Filterkaffee gefällt mir der Jabiru Guatemala noch viel besser denn als Lungo aus dem Vollautomaten. Zuerst dominieren die süßlich-fruchtigen Noten, dann die herben. Im Nachklang bemerke ich ein etwas raues Mundgefühl und schwache Kakaonoten.

Grob gemahlener Kaffee in der Stempelkanne | Foto: Redaktion

Aus der Stempelkanne
Wie bei der Filterkaffeemaschine: erst süßlich-fruchtig, dann herb … leicht raues Mundgefühl, schwache Kakaonoten.

Kaffee wird aus der French Press in eine Glastasse gegossen | Foto: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

Die Rarität No. 5 in 2020 ist nur erhältlich solange der Vorrat reicht. Ein halbes Pfund ganze Bohnen kostet 5,39 Euro. Auf den Verpackungen ist das Siegel der Rainforest Alliance.

Die neue Rarität ist auch als Cafissimo Grand Classé Edition für Cafissimo-Maschinen zum Preis von 3,91 Euro für einer 10er-Packung Kaffeekapseln erhältlich; diese konnte ich jedoch nicht testen.

Fazit

Tchibos Rarität No. 5 in 2020 kann ich sowohl für die Zubereitung als Lungo mit dem Vollautomaten als auch für die Zubereitung mit der klassischen Filterkaffeemaschine sowie der Stempelkanne empfehlen, wobei mir die Filterkaffeevarianten ein gutes Stück besser gefallen, weil sie aromatischer sind.

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