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Jubiläumsedition Caffè Crema von Tchibo im Test

Seit Anfang September verkauft Tchibo eine „Caffè Crema Jubiläumsedition“. Anlass ist das 70-jährige Bestehen der Firma. Die Bohnen stammen aus Honduras.

Der Hersteller hat mir eine Packung zum Testen zugeschickt | Foto: Redaktion

Für die Transparenz: Der Anbieter hat mir eine Packung für meinen unabhängigen Test zur Verfügung gestellt.

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Dieser Kaffee ist laut Tchibo besonders gut geeignet für Verwender, die einen Kaffeevollautomaten mit eingebautem Mahlwerk, eine Siebträgermaschine (Halbautomat) oder eine Caffettiera besitzen.

Blick in die Packung auf die Kaffeebohnen | Foto: Redaktion

Das Geschmacksprofil beschreibt der Hersteller als harmonisch-mild. Auf der hauseigenen Intensitätsskala erhält die „Caffè Crema Jubiläumsedition“ zwei von fünf Bohnen.

Zwei von fünf Bohnen auf der Intensitätsskala des Herstellers | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Die geöffnete Verpackung der „Caffè Crema Jubiläumsedition“ verströmt einen zuckrig-fruchtigen, fein-nussigen Geruch mit leichter Karamellnote.

Frisch zubereiteter Kaffee duftet ganz leicht süßlich wie nach Kuchen und ich erkenne eine sehr dezente scharfe Note. Außerdem bemerke ich eine fruchtige Note, die mich entfernt an schwarze Johannisbeere erinnert. Der aufgebrühte Kaffee duftet allerdings vergleichsweise schwach.

Zubereitung mittels Vollautomat
Am besten geeignet ist die „Caffè Crema Jubiläumsedition“ meinem Eindruck nach für die Lungo-Zubereitung im Vollautomaten.

Kaffeezubereitung im Vollautomaten | Foto: Redaktion

Der Lungo wirkt weich, hat aber eine gewisse Würze, ist zwischendurch ein klein wenig nussig und hat im Abgang eine sehr angenehme dezente Schärfe.

Eine Zubereitung als Espresso in Normalgröße kommt infrage. Vor allem die scharfen Eindrücke sind hier wesentlich stärker und sie halten sich auffallend lange, was ich durchaus ansprechend finde, was aber wohl nicht jedermanns Sache ist. Davor schmeckt ein Espresso ganz kurz deutlich fruchtig, was mich ein wenig an dunkle, kaum süße Beeren erinnert.

Zubereitung mittels elektrischer Filterkaffeemaschine | Foto: Redaktion

Zubereitung mittels elektrischer Filterkaffeemaschine
Als Filterkaffee zubereitet schmeckt die „Caffè Crema Jubiläumsedition“ auffallend anders als aus dem Vollautomaten. Der Kaffee ist vor allem noch weicher, sanfter, milder. Er weist einen leichten Fruchtgeschmack auf, aber kaum Säure. Im Abgang ist er leicht herb, aber vorher ein klein wenig süßlich, was einen Unterschied zu den Espressovarianten darstellt.

Jubiläumsedition als Filterkaffee in Glastasse | Foto: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

Diese Jubiläumsedition wird ausschließlich in Form ganzer Bohnen in Packungen à 1 Kilogramm angeboten. Er ist nur erhältlich solange der Vorrat reicht. Verkaufsstart war am 2. September.

Lungo in Glastasse – Blick von oben auf die Crema | Foto: Redaktion

Fazit

Mild wirkt die „Caffè Crema Jubiläumsedition“ vor allem als klassischer Filterkaffee. Der Kaffee ist dann besonders sanft, weich und mild. Für so manchen Kaffeetrinker mag das besonders attraktiv sein, doch ich bevorzuge ganz klar die Zubereitung im Vollautomaten. Dafür, dass Tchibo diesen Kaffee als „mild-harmonisch“ bezeichnet, schmeckt er aromatischer und kräftiger als erwartet.

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