Geschmackstest Nicaragua Madriz

Privat Kaffee Rarität No. 4/2019

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Die vierte Privat Kaffee Rarität von Tchibo in 2019 stammt aus Nicaragua und nennt sich „Nicaragua Madriz“. Wie meistens in letzter Zeit werden neben ganzen Bohnen wieder Cafissimo-Kapseln angeboten.

Nicaragua Madriz wird aus Stempelkanne eingegossen | Foto: Redaktion

Für die Transparenz: Der Anbieter hat mir eine Packung mit ganzen Bohnen für einen unabhängigen Test zur Verfügung gestellt. Die Kapselvariante konnte ich diesmal nicht testen.

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Tchibo nennt Nicaragua das „Land der Vulkane“, was als Hinweis auf nährstoffreiche Vulkanerde zu verstehen ist. Der Rohkaffee stammt von der 32 Farmen umfassenden Kooperative PROCAFÉ. Die Kaffeepflanzen wachsen auf einer Höhe von etwa 840 Metern in San Juan del Rio Coco im Departamento Madriz im Norden des Landes.

Kaffeebohnen in der Packung | Foto: Redaktion

Der Hersteller beschreibt den Geschmack des Kaffees als aromatisch-süßlich mit Anklängen von Toffee und gerösteten Nüssen.

Kaffeebohnen aus der frisch geöffneten Packung | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Für meinen Test habe ich Tchibos aktuelle Privat Kaffee Rarität mittels Stempelkanne, elektrischer Filterkaffeemaschine sowie mit einem einfachen Vollautomaten zubereitet.

Kaffeemehl in der Stempelkanne | Foto: Redaktion

Der Duft aus der frisch geöffneten Packung ist zuckrig-süß und fruchtig. Bei allen Zubereitungsarten duftet das heiße Getränk fruchtig-herb mit minimalen süßen Anteilen und mit einer gewissen Schärfe wie von Anis. Das finde ich sehr ansprechend.

Nicaragua Madriz bei Zubereitung im Vollautomaten | Foto: Redaktion

Deutliche Unterschiede im Geschmack durch die unterschiedlichen Wege der Zubereitung konnte ich bei diesem Test nicht feststellen. Anfangs dominieren immer die an Wein erinnernden Fruchtnoten, wenngleich diese beim Americano spürbar schwächer ausgeprägt sind. Dafür sind beim Americano die in Aussicht gestellten Anklänge von Toffee und gerösteten Nüssen zumindest erkennbar. Demgenenüber hinterlässt dieser Kaffee als Lungo ein leicht mineralisches Mundgefühl. Bei allen Varianten schmecke ich schwache süßliche Noten, die allerdings so schwach ausgeprägt sind, dass sie beim ersten Kosten kaum zu erkennen sind.

Nicaragua Madriz im Vollautomaten | Foto: Redaktion

Nach einem Augenblick stehen die würzigen Noten im Vordergrund, ergänzt um recht zurückhaltende herbe Geschmackseindrücke, die im Nachklang etwas stärker werden. Vom Gesamteindruck her ist der „Nicaragua Madriz“ eher sanft.

Packung Nicaragua Madriz und Key Visual | Foto: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

In San Juan del Rio Coco werden unter anderem besondere Varietäten angebaut, die vergleichsweise wenig Wasser benötigen.

Tchibo verkauft den „Nicaragua Madriz“ seit dem 29. Juli. Ein halbes Pfund ganze Bohnen kostet 5,49 Euro, eine 10er-Packung Kapseln für das Cafissimo-System 3,99 Euro.

Nicaragua Madriz als Filterkaffee | Foto: Redaktion

Fazit

„Nicaragua Madriz“ schmeckt leicht fruchtig, schön würzig und leicht herb. Süßliche und scharfe Noten sind sehr schwach ausprägt. Trotz seines eigenständigen Geschmacksprofils kannst Du diese Sorte meiner Einschätzung nach jedem Kaffeetrinker ungefragt servieren, denn sie weist keine für den durchschnittlichen Kaffeetrinker (zu) überraschende Eigenarten auf.

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